Unser „Lebendiger Adventskalender“

Morgen geht es los! Unser „Lebendiger Adventskalender“ startet bei Familie Neben in Mechtersen und bei Sonja und Stephan Kipp in Bardowick. Lassen Sie sich überraschen, was sich die Gastgeber in diesem Jahr für Sie ausgedacht haben. Einige Details verraten wir in den kleinen Ankündigungen unter unserer Rubrik „Veranstaltungen“. Dort sind auch alle Anschriften zu finden.

Schauen Sie einfach vorbei – jeder ist willkommen, mitzusingen, zuzuhören und einen Augenblick in dieser Adventszeit abzuschalten und einfach nur zu genießen.

Wer mag, bringt einen Becher für ein warmes Getränk mit – und eine Taschenlampe für die Liedertexte kann sinnvoll sein!

Wir danken allen Gastgeberinnen und Gastgebern sehr herzlich und wünschen allen Beteiligten viel Spaß!

Eltern-Kind-Gottesdienst im Nikolaihof

Wir feiern wieder einen Gottesdienst für die Kleinsten in unserer Gemeinde, mit unserer Pastorin Johanna Reimers.

Am nächsten Sonntag treffen wir uns um 16 Uhr in der Kirche auf dem Nikolaihof um gemeinsam zu singen, zu basteln und von Gottes schöner Welt zu hören.

Im Anschluss gibt es etwas warmes zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen.

Der 10. Elbekirchentag

fand am 7. und 8.9. bei wunderbarem Wetter in Bleckede statt. Ein vielfältiges Programm ermöglichte jedem Besucher einen interessanten Tag. Einige Gäste kamen mit dem Raddampfer Kaiser Wilhelm, der jedoch zeitweilig mit dem niedrigen Wasserstand der Elbe zu kämpfen hatte. Den Abschluss dieser erlebnisreichen Tage bildete ein ergreifender Zeltgottesdienst mit Landesbischof Ralf Meister.

Mehr zum Elbekirchentag

 

Reisebericht Norwegen 2018

Sonnenerfüllte und unvergessliche Tage erlebten wir mit einer kleinen, aber tollen Gruppe von 31 Personen unter der Leitung von Johanna Reimers und Elisabeth van Nguyen.

Am 02.07. ging es mit wenig oder gar keinem Schlaf, aber einer Menge Vorfreude um 3 Uhr morgens ins unbekannte Norwegen. Wir sahen in fremde Gesichter, die später noch zu guten Freunden werden sollten. Unsere Unterkunft in Südnorwegen bot alles, was wir benötigten und wurde schnell zu einer vertrauten Heimat für die nächsten zwei Wochen. Wir knüpften Armbänder, schliffen Motive aus Speckstein und spielten Volleyball. Das gute Wetter lud aber auch dazu ein, am See schwimmen zu gehen oder eine Kanutour zu machen. Dies ließ die Gemeinschaft schnell zusammenwachsen, ebenso wie die Dienste, die wir zusammen in Kleingruppen verrichtet haben. Abends ließen wir die Tage mit einer Andacht ausklingen, in der viel gesungen wurde. Jeder Tag war individuell und abwechslungsreich gestaltet. Wir gingen wandern, machten eine Rafting-Tour oder besuchten den südlichsten Punkt Norwegens und anschließend die kleine Hafenstadt Mandal: für viele die Highlights der Freizeit.  Andere schöne Erlebnisse waren das Bergfest, die Aussicht aus dem Leuchtturm oder die Übernachtung am See.

Schließlich waren die zwei Wochen um, und wir traten mit neu gewonnenen Freundschaften und einer super Gemeinschaft die Rückfahrt an. Wir hatten viel gelernt und erlebt, sodass es zuhause viel zu erzählen gab. Vielen Dank für diese unvergessliche Zeit!  (Stefanie Burmester und Fenja Raulfs)

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Weltgebetstags-Team auf dem Schöpfungsweg in Ebstorf

Als Nachklang zum Weltgebetstag 2018 aus Surinam unter dem Thema „Gottes Schöpfung ist sehr gut“ haben sich zehn Frauen aus dem Weltgebetstagsteam unserer Gemeinde aufgemacht, den Schöpfungsweg zwischen Ebstorf und Melzingen zu begehen. Auf einer Wegstrecke von knapp sechs Kilometern sind dort neun Bildtafeln mit Werken des Künstlers Werner Steinbrecher (1946-2008) aufgestellt.

Steinbrecher, der übrigens im Hospiz St. Marianus in Bardowick verstarb, schuf dieses Gesamtprojekt im Jahr 2007, während er schon an Krebs erkrankt war. Er illustrierte den biblischen Schöpfungsbericht aus Genesis 1 und setzte sich dabei mit der Schöpfung als einem dynamischen Prozess auseinander, in dem Gott, der Schöpfer und Bewahrer, den Mächten des Chaos und der Bedrohung eine heilsame Ordnung entgegensetzt, die jedoch immer wieder bedroht ist. Das Kreuz als Zeichen der leidenden Schöpfung ist auf allen Bildern zu erkennen. Es steht aber gleichzeitig auch für die Versöhnung zwischen Gott und Mensch und wird zum Baum des Lebens.

So endet der Weg an der neunten Station mit dem Ausblick auf den neuen Himmel und die neue Erde aus dem letzten Buch der Bibel (Offenbarung 21):

und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Siehe, ich mache alles neu.

Zweieinhalb Stunden lang gehen, betrachten, sich austauschen und auch mal schweigen in Gottes Schöpfung – ein wohltuender Nachmittag war das, so haben es alle empfunden.

Übrigens: Der Weltgebetstagsgottesdienst 2019 wird von Frauen in Slowenien erarbeit unter dem Thema „Es ist alles bereit!“. Näheres zu den Vorbereitungen in der Kirchengemeinde Bardowick zu gegebener Zeit an dieser Stelle!

Wir wünschen Gottes Segen zum Schulanfang!

Er ist einer der großen Tagen im Leben eines Kindes – der 1. Schultag! Aufgeregt, herausgeputzt und mit funkelnagelneuen Schulranzen bepackt strömten sie in den Dom und die Gemeindehäuser in Radbruch und Vögelsen. In vier Einschulungsgottesdiensten haben wir den Erstklässlerinnen und Erstklässlern an diesem besonderen Tag Gottes Segen zugesprochen. Gern möchten wir sie auch weiterhin auf ihrem Weg begleiten – z.B. in unseren Kindergottesdiensten. Die nächsten Termine findet Ihr im Veranstaltungskalender


Mit Gottes Segen auf dem Weg in ein neues Land wie Abraham und Sara!

Kreuz am Meer

Innehalten am Strand von Lökken, Dänemark. Früher als Rettungs- und Signalmast für in Seenot geratene Fischer verwendet, wirkt es heute wie ein gigantisches Kreuz. Welch wunderbarer Moment am Sonntagmorgen bei Sonne und Wind!

Bundesfreiwilligendienst

Integration ist keine einfache Sache. Sie läuft nicht auf ebenen Wegen, sondern holpert und poltert, ist kurvig und zuweilen ziemlich chaotisch. Diese Erfahrung – neben vieler weiterer – durfte ich im vergangenen Jahr im Rahmen meines Bundesfreiwilligendienstes hier in Bardowick machen.

Es ging los am 1. Oktober vergangenen Jahres und ich sollte schnell bemerken, welchen Maßes an Flexibilität es in der Flüchtlingsarbeit bedarf, denn die Schulferien hatten gerade begonnen. Somit war das Ziel der ersten zwei Wochen, die Flüchtlingskinder zu beschäftigen und nach Möglichkeit hier und da Kontakt zu deutschen Kindern herzustellen.

Die ersten paar Wochen waren durch die Ferien und die darauffolgende Umstrukturierung etwas durcheinander, doch letztlich kam Routine in die Arbeit. Die Vormittage verbrachte ich im DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) an der Herderschule, sowie der Oberschule und Grundschule in Bardowick. Als zusätzliche Hilfe konnte ich so auf den persönlichen Bedarf der Schüler eingehen. Nachmittags war das Programm etwas vielseitiger. Neben der Begleitung verschiedener Geflüchteter war ich montags beim Deutschkurs mit engagiert, und mittwochs half ich in Lydias Haus bei der Leseförderung und den Matheaufgaben. Des Weiteren war ich beim Café International mit dabei und für Projekte im Bereich der Flüchtlingsarbeit immer auf Abruf.

In der Gemeindearbeit wiederum stand im ersten Quartal vor allem die Vorbereitung der Sommerfreizeit nach Norwegen an. Ich habe mich mit Busunternehmen, Touristeninformationen und Raftingbetreibern auseinandergesetzt, habe Preise und Informationen eingeholt, um Pastorin Reimers zu unterstützen. Weitere Bereiche der Gemeindearbeit waren der Konfirmandenunterricht und die Gemeindehausverwaltung in Vögelsen. Im Januar übernahm ich den Fahrdienst zur „Winterkirche“ in Vögelsen und stand ansonsten zur Verfügung, wo immer Hilfe gebraucht wurde.

Ein großes Projekt lief dann etwa zur Hälfte meines Dienstes an. Es wird hoffentlich bald in im Dom landen. Dabei handelt es sich um ein Liederheft als Ergänzung zum Evangelischen Gesangbuch, in dem die vielen Lieder Platz finden, die sonst so häufig auf Liederzettel gedruckt werden. Unsere Gottesdienste gewinnen immer mehr an Vielfalt, und dies soll sich auch in der Musik ausdrücken. Ich hoffe, das Liederheft trägt ein Stück zu dieser Vielfalt bei.

Wenn ich Rückblick halte auf das letzte Jahr, das gewissermaßen mit der sehr schönen Jugendfreizeit im Juli endete, dann sehe ich zurück auf viele wertvolle Erfahrungen in den verschiedenen Bereichen, in denen ich mich einbringen konnte. Ich war auf 5 Bildungsseminaren, die zum Freiwilligendienst gehören, und konnte mich mit anderen Freiwilligen austauschen. Niemand hatte eine solche Freiheit wie ich in meinem Dienst. Ich hoffe, diese Freiheit zur Zufriedenheit der Kirchengemeinde genutzt zu haben und danke für richtungsweisende Schritte. Denn eines ist mir im letzten Jahr sehr klar geworden: Das Lehramt-Studium, das ich im Oktober antreten werden, ist die richtige Wahl für mich.

René van Nguyen, der erste BUFDI bei St. Peter und Paul
*mehr über René gibt es hier