für alles was mit den Senioren zu tun hat

Die Passionsgeschichte zum Hören – gelesen von unseren Pastorinnen und Pastoren

Im Dom hören Sie die Passionsgeschichte noch bis Ostermontag – hier haben Sie die Gelegenheit, sie auf dem Sofa auch zu Hause zu hören. Unsere Pastorinnen Amélie zu Dohna und Johanna Reimers sowie unser Pastor Hans-Martin Kätsch und unser Pastor i. A. Roland Arndt lesen den Text aus dem Markus-Evangelium für Sie.

https://www.youtube.com/watch?v=gH9fGYbaIvQ

Danke an Joris, Jonte und Claas, die gemeinsam diese Audiodatei zusammengeschnitten haben.

Passionszeit und Ostern – unsere Termine, Gottesdienste und Veranstaltungen

Eigentlich waren alle Termine im Domino schon veröffentlicht und alles geplant. Aber nun, manchmal kommt es anders. Und da haben wir nun also ein Programm gestrickt, welches für alle Altersgruppen ein besonderes Angebot bietet, für alle da ist, die gern persönlich beim Gottesdienst sein möchten und auch für alle, die lieber online teilnehmen möchten. 

Wir laden Sie zu allen Terminen sehr herzlich ein!

 

Karfreitag: Taizé-Andacht per Zoom

Zur Sterbestunde Jesu gibt Elisabeth van Nguyen eine Taizé-Andacht per Zoom.

Zur Teilnahme senden Sie einfach eine kurze E-Mail an dohna@kirche-bardowick.de, rechtzeitig zur Andacht erhalten Sie dann den Link zur Zoom-Andacht. Eine zusätzliche Software oder App benötigen Sie nicht, ein Klick auf den Link per Smartphone, Tablet oder Computer reicht. Auch können Sie entscheiden, ob Sie per Video und Mikrofon dabei sein möchten oder einfach nur zuschauen und mithören wollen.

Gründonnerstag: Wir feiern gemeinsam Abendmahl – per Zoom

Herzliche Einladung zum Online-Gottesdienst an Gründonnerstag.

Wir möchten, wie jedes Jahr, diesen Abend mit einer Andacht und einem gemeinsamen Abendmahl begehen. So feiern wir dieses Jahr nicht im Dom, nicht in einem Raum, aber doch gemeinsam. Für die Teilnahme benötigen Sie nur einen Computer oder ein Smartphone mit Internetanschluss. Schön wäre auch eine Kamera und ein Mikrofon, aber das ist nicht notwendig.

Bitte senden Sie eine E-Mail an: reimers@kirche-bardowick.de, dann erhalten Sie den Link zur Zoom-Konferenz. Sie benötigen keine spezielle Software oder eine App, ein Klick auf den Link reicht, um am Gottesdienst teilnehmen zu können.

Außerdem bitte ich folgendes bereit zu stellen:

Eine Kerze plus Feuerzeug / Streichhölzer, ein Stück Brot und ein Glas Wein oder Traubensaft oder auch Wasser; eine Schnur oder ein Kabel.
Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr. Ab 17.45 Uhr ist der ZOOM-Raum geöffnet.

Ich freue mich auf die Gemeinschaft untereinander und mit Gott!

Ihre und eure Johanna Reimers

Kirche und Gottesdienste online – unsere Tipps für Sie und euch!

Es gibt so viel zu entdecken in der Welt – und gerade auch im Moment! Auch wenn man nun nicht reisen kann und sich andere Kirchengemeinden und Kirchen anschauen kann – hier kommen einige Links, die einen ein wenig entführen! Auch fehlen vielen Menschen gerade Input, Ideen, neue Denkansätze – oder das schlichte einfach mal über-den-Tellerand-schauen.

Aber: Wir haben da etwas! Denn mittlerweile bieten viele Gemeinden, Organisationen und Institutionen wunderbare Online-Formate an, zum Schauen oder Hören. Wir haben mal ein wenig gestöbert und präsentieren nun einige unserer Favoriten.

Sogar den 50. Geburtstag der Maus kann man als Gottesdienst feiern!

Viel Spaß wünschen wir Ihnen und euch!

 

Der Geburtstagsgottesdienst mit und für die Maus:

https://www.offenhausen-evangelisch.de/

 

https://freiraum-nicolai.de/freiraum-online-nr-6-name/

https://worthaus.org/

https://www.michaeliskloster.de/kigo/liturgische-Bausteine/Passion-Karfreitag

https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de

https://www.kirchenkreis-lueneburg.de/

https://www.ndr.de/kirche/index.html

https://www.rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-radio/deutschlandfunk

https://chrismon.evangelisch.de/

https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4708.html

Über den Glauben nachdenken – Bodenbilder laden dazu ein

    Durch Krisen reifen

mit Elia auf dem Weg (1. Könige 17 – 19)

Krisen bahnen sich manchmal langsam und unmerklich an oder sie stürzen plötzlich über uns herein wie ein Gewitter. Krisen lösen Veränderungen aus. Das erschreckt uns. Wir spüren, wie brüchig der Boden ist, auf dem wir stehen.

Krisen gehören zu unserem Leben. In Krisenzeiten verändert sich etwas. Wir müssen Abschied nehmen und Wege zum Neuanfang suchen. Das ist schwer, aber es birgt gleichzeitig die Chance in sich, dass wir uns auf einen Wachstums- und Reifungsprozess einlassen.

Anhand der Elia-Geschichte im Alten Testament möchten wir dem nachspüren.

Auch wir durchleben gerade eine weltweite Krise durch die Corona-Pandemie. Plötzlich waren und sind wir mit vielen Veränderungen konfrontiert, die uns manchmal erschrecken und mit denen wir mehr oder weniger gut umgehen können.

Die Veränderungen werden auch unseren Stufen-des-Lebes-Kurs betreffen, wir müssen und wollen die nötigen Vorsichtsmaßnahmen beachten. So dürfen voraussichtlich nur eine bestimmte Anzahl von Personen teilnehmen, beim Ankommen und Gehen müssen wir eine Mund-Nase-Maske tragen, wir dürfen nur im Freien singen, das leckere Buffet wird voraussichtlich nicht möglich sein….

Alle genauen Details zum Ablauf der Abende können wir zurzeit leider noch nicht angeben, da wir immer auf die aktuellen Entwicklungen bzgl. der Pandemie und die Empfehlungen der Evang. Landeskirche reagieren müssen. Wir wagen es trotzdem und hoffen, mit diesem Angebot ein Hoffnungszeichen zu setzen.

Auf jeden Fall ist es aber ist eine verbindliche Anmeldung zu dem Kurs erforderlich bei Dietlind Kemmler (04131/6066560) oder im Pfarrbüro (04131/121143). Dann bekommen Sie auch nähere Informationen zum Ablauf des Kurses.

Termine:

Montags, den 12./19./26.04./03. und 10.05.2021 um 19.30-22.00 Uhr im Gemeindehaus Bardowick

 

Mitarbeiterinnen: Angela Harder, Dietlind Kemmler, Claudia Kenter, Ulrike Schiefelbein

Engelausstellung in der Kapelle auf dem Nikolaihof

Engel schickt dir Gott.

„Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel“. Liedtext von R.O. Wiemer

Ein erstaunliches Interesse an allem Übersinnlichen ist in unserer Zeit zu beobachten. Wie eine geistige Woge läuft der Wunsch vieler Menschen, mehr von Engeln oder über sie zu erfahren. Wie leicht wird gesagt: „Na, da hast du aber einen Schutzengel gehabt“, wenn eine gefährliche Situation glimpflich abgegangen ist.

Überall kann man heute Engel dargestellt finden: auf Einkaufstüten, Seifendosen, T- Shirts, Trinkbechern, bei Reklame. Versicherungen laden ein, als „Schutzengel“ für die Menschen zu fungieren. Blumenläden scheinen Engelchen in allen Variationen zu lieben, nicht nur zu Weihnachten.

Focus hat vor einiger Zeit eine Umfrage gestartet. Dabei hat sich mindestens jeder zweite Befragte, zu einem „eigenen Schutzengel“ bekannt. Was bedeutet für Sie „Engel“?

In fast allen Religionen gibt es die Vorstellung von Engeln als Geistwesen, die den Gottheiten dienen und zwischen Gottheit und Menschen vermitteln. Oft sind sie auch für den Schutz der Menschen verantwortlich.

Im Alten Testament bilden die verschiedenen Engel den Hofstaat Gottes. Es wird noch von anderen Engeln in der Bibel erzählt. Sie sind Gottes Boten als Überbringer einer Botschaft. (Angelus= Bote). Der Kirchenvater Augustin sagt: „Engel ist eine Aufgabe, kein Wesen!“

Ihr Äußeres wird selten nicht näher beschrieben, aber später, in der christlichen Kunst, oft gemalt und dargestellt. Meist mit Flügeln (wie können sie sonst so schnell und einfach da sein, ohne dass man sie vorher bemerkt hat?)

Engelbegegnungen in der Bibel zeigen ganz persönliche Erfahrungen in ganz bestimmten Lebenssituationen, es sind Erfahrungen der Menschen mit Gott. Engelsbegegnungen sind letztlich Gottesbegegnungen. Gott macht sich bemerkbar. Vielleicht sind unsere Augen gehalten, dass wir diesen Zusammenhang in unsrem Leben nur nicht sehen?

Ausgestellt sind über 100 Engel, die aus verschiedenen Zeiten, verschiedenen Länder und von verschiedenen Künstlern stammen: Die polnischen Schnitzarbeiten zeigen die Engel in knallbunten Farben. Die Ebenholzfiguren in ihren schlanken Formen schauen ernst und erstaunt die Zuschauer an.

Auch Engel in Indianertrachten wollen die frohe Botschaft weitergeben.

Porzellanfigürchen und lustige, pausbackige Vertreter der Engelzunft sind zu sehen.

Auch einfach gemalte „Kunstwerke“ von Kindern sind dabei.

Für mich bezeugen die verschiedenen Engelbilder: Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als unser Verstand fassen kann.

Engeldarstellungen können uns daran erinnern, dass Gott den Menschen nahe ist.

Es gibt auch andere Engel: Menschen, die Boten Gottes sind, ohne Flügel, die einfach da sind, wenn Hilfe gebraucht wird.

Engel gibt es sie wirklich?

Elisabeth Scheffler

 

Ein Video zum Mitsingen! Möge die Straße uns zusammenführen

Das Lied verkürzt uns die Wartezeit auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen! Es gibt Hoffnung, Zuversicht und Gottvertrauen.

Vielen Dank an Julia Bormann!

Zum Mitsingen hier der Text:

1) Möge die Straße uns zusammen führen und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

Ref.: Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.

2) Führe die Straße, die du gehst, immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab‘, wenn es kühl wird warme Gedanken, und den vollen Mond in dunkler Nacht.

3) Hab‘ unterm Kopf ein weiches Kissen, habe Kleidung und das täglich Brot;
sei über vierzig Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt: du bist schon tot.

4) Bis wir uns ‚mal wiedersehen, hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen, doch drucke seine Faust dich nie zu fest.

 

Das Video zum Sonntag: Wir wollen alle fröhlich sein

Der Lektor Ralf Plantener spielt es für uns ein  – aus dem Evangelischen Gesangbuch die Nummer 100. Da heißt es „Wir wollen alle fröhlich sein“. 

Viele Menschen vermissen im Moment die Nähe zu anderen, die Unbeschwertheit, die Sicherheit des Alltags, den Gottesdienst. 

Aber es gibt auch vieles, was uns auch jetzt dankbar sein lässt: Zu wissen, dass Familie und Freunde da sind, auch wenn man sich nicht so nah sein kann wie gewohnt. Zu sehen, dass sich manchmal auch neue Möglichkeiten auftun. Zu realisieren, wie gut wir es doch trotz allem in vielen Dingen haben.

Daher: Wir wollen alle fröhlich sein! Denn dann lässt sich vieles, was uns vielleicht gerade niederdrückt, doch gleich viel besser ertragen.

 

Quasimodogeniti – so heißt der erste Sonntag nach Ostern.

Dazu zunächst eine Geschichte.

 „Der zweite Geburtstag“ – so überschreibt Horst Flachsmeier eine kleine Erzählung, die so beginnt: „Das erste, was er wahrnahm, war das Gesicht der Ärztin, die sich über ihn beugte. Dann hörte er ihre Stimme, zunächst noch so, als wären seine Ohren mit Wattebäuschchen verstopft. „Nun, werden Sie wieder wach?“ fragte sie. Noch konnte er nicht sprechen, schaute sie nur groß an. „Wissen Sie, was geschehen ist?“ fragte sie weiter. Als er seinen Kopf schütteln wollte, bemerkte er, wie sehr er schmerzte. Die Ärztin sagte: „Sie hatten einen schweren Unfall und sind nun auf der Intensivstation“.

Und Horst Flachsmeier, selbst Arzt, ging es durch den Sinn: So ist es also, wenn man auf der Intensivstation wach wird!“ Oft hatte er selbst die Stationen des Krankenhauses besucht, nun war er selbst Patient mit Gefühlen der Hilflosigkeit.

„Wissen Sie noch, was geschehen ist?“

Flachsmeier konnte sich beim besten Willen nicht erinnern – die Erinnerung war ausgelöscht, ausgelöscht durch den Unfallschock und die tiefe Bewusstlosigkeit, aus der man ihn mit großer Mühe hatte in das Leben zurückführen können. Die ganze Nacht war er bewusstlos, zehn Stunden lang.

Auf einmal begriff er ganz tief, dass er zum zweiten Mal geboren war. Gott hatte ihm ein neues Leben geschenkt.

Er fühlte sich wie neugeboren.

Wenn wir uns dem Geheimnis von Ostern, der Auferstehung, nähern wollen, dann sind solche Erlebnisse, wie sie Horst Flachsmeier hatte, ein Zugang dazu.

Das Leben ist danach nicht einfach das dasselbe wie vorher. Man empfindet das Leben nicht mehr als selbstverständlich. Zu leben ist jetzt mit einem Gefühl des Dankes verbunden. An solchen Tagen liegt Glanz über der Welt, wenn man mit Dankbarkeit begreift, nach einer schweren Krankheit, nach einem schweren Unfall noch am Leben zu sein. Stilles und heiteres Licht liegt über solchen Tagen, Osterlicht.

So wie es die biblischen Ostergeschichten beschreiben. Im Grab ist es hell geworden, ein Engel in einem weißen Gewand ist darin. Wir lesen Geschichten der Freundschaft- man bricht das Brot des Friedens miteinander. Menschen werden bei ihrem Namen gerufen -Maria, Thomas, Petrus- und damit auch wieder zurück ins Leben. Sie werden angesprochen als jemand, der ganz persönlich gemeint und gewollt ist, werden angesprochen als Geliebte.

 

Wir alle wünschen uns im Moment, dass helle, heitere Tage zurückkehren. Dass der Karfreitag, der über unserer Welt liegt, wieder ein Ende nimmt. Dass die Covid-Krankheit besiegt wird. Bei vielen ist das Leben schwer und bitter, angstvoll und schmerzhaft.

Aber auch in dieser Zeit gibt es die österlichen Momente, die Heiterkeit, Frieden und viel Menschlichkeit ausstrahlen. So viele gute Ideen, so viel teilen miteinander. Gemeinsames Singen von Fenster zu Fenster, das Geschenk von Musik, die Nachbarschaftshilfe. Der große Einsatz vieler bis an den Rand der Kraft.

Andere haben jetzt viel Zeit.  Ich habe sie auch zum Aufräumen genutzt. Und meinen Mutterpass wiedergefunden. Und dann lese ich: Risikoschwangerschaft – ja. Risiken bei der Geburt- ja. Das hatte ich alles vergessen. Geblieben ist die Erinnerung an diese überaus glückliche erste Stunde, als wir unser Kind, unser Neugeborenes, im Arm hielten mit Staunen und Dankbarkeit.

Ich wünsche Ihnen, dass es auch in ihrem Leben in den kommenden Wochen solche österlichen, hellen, wärmenden Momente gibt, die Ihnen durch die nicht immer leicht zu ertragenden Tage helfen. Ich wünsche Ihnen ein Neugeborenwerden zu Zuversicht und Kraft.

Ihre Pastorin Anna-Barbara Naß-Gehrke