Kindergottesdienst endlich wieder live

Zu Ostern haben wir einen Brief verschickt, im Mai und im Juni online-Kindergottesdienste hier auf der Homepage veröffentlicht. Heute – endlich! – haben wir in Vögelsen wieder ganz „in echt“ Kindergottesdienst gefeiert. Natürlich unter Corona-Bedingungen: Im großen Kirchraum, damit wir auf Abstand sitzen konnten. Ohne Singen, dafür aber mit einer fetzigen Body-Percussion.

Wir sind unterwegs und machen Erfahrungen mit der Pandemie. Das Volk Israel war unterwegs in der Wüste. Davon haben wir heute erzählt. Davon, wie der Mut sank und die Gedanken schwarz wurden, als Wasser- und Nahrungsvorräte zu Ende zu gehen drohten. Und wie Gott sein Volk gespeist hat mit Wachteln und Manna, dem wundersamen Himmelsbrot. Da wurden die Gedanken wieder bunter. Die Menschen machten die Erfahrung: Gott gibt uns, was wir zum Leben brauchen – jeden Tag neu! Das haben die Kinder im Anschluss zum Ausdruck gebracht mit bunten Bildern, die sie auf schwarz beschichtetem Kratz-Papier hervorzauberten. M. erklärte ihr Bild:

„Ich mache alles bunt. Das zeigt, dass die Eltern wieder fröhlich werden, wenn die Kinder wieder in die Schule und in den Kindergarten gehen können.“

Auch eine Kostprobe vom „Manna“ gab es: Einzeln abgepackte Kaffee-Kekse, die aufgesammelte werden konnten.

Die Kinder waren sich einig: „Das war schön heute! Sich richtig treffen ist doch besser als einen Kindergottesdienst auf dem Bildschirm zu erleben!“ Dass das wieder möglich ist, dafür sind wir alle dankbar. 

„Das ist ja himmlisch“ – Eine Himmelfahrtsgeschichte für Kinder und andere neugierige Menschen

Jesus lebt! Er ist wieder da! Er ist von den Toten auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Was haben sie sich gefreut: Petrus und Johannes, Maria und Jakobus. Alle. Sie haben ihn gesehen und er war immer wieder mal bei ihnen. Er sprach mit ihnen. Er ging mit ihnen ein Stück Weg. Es saß mit ihnen am Tisch und aß mit ihnen. Fast wie früher. So konnten sie es glauben: Jesus lebt. Er war bei ihnen.

Dann, eines Tages, waren sie zusammen auf dem Ölberg. Und sie spürten: Etwas ist anders heute.  Jesus blickte sie lange an. Einen nach dem andren. Dann sagte er: „Heute gehe ich zurück zu meinem Vater im Himmel. Ich werde euch verlassen. Doch ich werde immer bei euch sein. Darauf könnt ihr vertrauen.“ Einen Moment sagte niemand etwas. Aber dann redeten sie alle durcheinander: „Aber warum denn?“ – „Wir sind doch so froh, dass wir dich wieder haben!“ – „Was sollen wir tun ohne dich?“ – „Geh bitte nicht weg!“ – Angst und Traurigkeit erfüllte die Freunde von Jesus. Jesus schaute sie immer noch ganz ruhig an. Er antwortete: „Ich verspreche euch: Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Bleibt in Jerusalem und wartet. Bald werdet ihr ihn spüren, diesen neuen Geist. Er wird eure Angst wegblasen. Er wird euch mutig machen. Und ihr werdet anfangen, allen Menschen von mir zu erzählen. Ihr werdet erzählen, was ihr mit mir erlebt habt. Sagt den Menschen, dass ich bei euch bin, auch, wenn ihr mich nicht mehr sehen könnt. Diese Kraft, die ihr spüren werdet, dass ist der Heilige Geist.

Dann war Jesus nicht mehr zu sehen. Als ob eine große Wolke die Sicht versperrte. Sprachlos standen die Freunde von Jesus da und schauten in den Himmel. Wo war Jesus denn nur? Im Himmel? Bei Gott? – Dann waren da plötzlich zwei Gestalten, wie Engel, Die sagten: „Guckt nicht nach oben. Tut, was er gesagt hat: Geht nach Jerusalem. Bleibt dort zusammen und wartet. Er lässt euch nicht allein.“

Da kehrten die Freunde Jesu zurück nach Jerusalem: Petrus, Johannes, Maria… alle, die zu Jesus gehörten. Zusammen saßen sie in einem Haus und warteten. Worauf sie warten sollten, das hatten sie noch nicht so genau verstanden. Aber sie erzählten einander immer wieder von dem Tag auf dem Ölberg und von dem Versprechen, das Jesus ihnen gegeben hatte: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen“. Dieses Versprechen machte ihnen Hoffnung. Irgendwie würde es weitergehen. – Fortsetzung folgt zu Pfingsten!

nach einer Erzählung von Volker Horstmeier in: Evangelische Kinderkirche, 92. Jahrgang, 2/20

Kindergottesdienst im Mai – diesmal zum Anschauen und Mitmachen

Nun können wir uns immer noch nicht wieder treffen im Gemeindehaus Vögelsen. Aber zusammen Kindergottesdienst feiern – das geht! Und zwar bei euch zu Hause – mit uns, denn wir kommen nun einfach per Bildschirm in euer Zuhause!

 

Wir wünschen euch viel Spaß!

Euer Kindergottesdienst-Team

 

Dankeschön an unser Filmteam Gideon Seib und Dúc René van Nguyen

 

Weltgebetstag im KiGo Vögelsen


Kinder in Simbabwe basteln sich ihr Spielzeug selbst. Aus einem aufgeblasenen Gummihandschuh, den die Krankenschwester dagelassen hat, wird ein Fußball, wenn man ihn mit Stoff-Fetzen und Wolle umwickelt. Das und vieles andere über das Leben in Simbabwe haben wir im Kindergottesdienst erfahren. Aus Chenille-Draht haben wir Männchen gebastelt und sie mit Wollfäden in den Farben Simbabwes geschmückt.

Wir haben afrikanische Lieder gesungen, die Geschichte vom Kranken am Teich Betesda gehört und überlegt, was es für die Menschen in Simbabwe bedeuten könnte, wenn Jesus sagt: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“ 

Übrigens, liebe Erwachsene: Den Weltgebetstagsgottesdienst für „die Großen“ feiern wir am 6. März um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Vögelsen.

 

 

 

 

Ich erzähl dir, wie Gott für mich ist

Ein Kindergottesdienst-Projekt

„Bist du ein Haus aus dicken Steinen mit Fenstern und mit einem Dach? Gibst du den Großen und den Kleinen stets ein Zuhause Tag und Nacht?“, so fragt eines unserer Lieder im KiGo Vögelsen. Es bietet in jeder Strophe ein anderes Bild von Gott an: Ein Licht mit bunten Strahlen, das meinen Weg erhält – ein Freund, dem ich vertraue, mit dem ich viel erleben kann – ein Kuscheldecke, in die ich mich einkuscheln kann… Wir haben das Lied gesungen und verschiedene Bilder dazu betrachtet. Man kann sie wie ein Puzzle aneinander legen und merkt, es bleiben Lücken. Gott ist noch viel mehr. Wir haben gehört, wie Moses und Elia Gott erfahren haben und wie Jesus ihn beschreibt: mitleidig und auch zornig, sanftmütig und einfühlsam, liebevoll, großzügig und fröhlich wie ein Vater…

Dann haben Kinder, Konfirmandinnen und Erwachsene mit Legematerialien in aller Ruhe eigene Bilder gelegt: Blumen, weil Gott das Leben schön macht – ein Herz, das alles einschließt und in dem immer noch Platz ist – eine reich geschmückte Tür – eine in sich verdrehte Schnecke mit vielen Facetten – Weltall, Natur, Mantel, Herz, Gold für den König… Hier ein paar Eindrücke: