Abendandacht mit Pastorin Amélie zu Dohna

Weil unser Dom geschlossen bleiben muss, hat sich unsere Pastorin Amélie zu Dohna entschieden, dieses kleine Video aufzunehmen. 

Steh auf und geh! – Das war der Weltgebetstag aus Simbabwe

Unter afrikanischen Klängen zieht das Weltgebetstagsteam mit Tüchern in den Farben Simbabwes in den Kirchraum in Vögelsen ein. – Aber was ist das? Eine Frau liegt auf ihrer Matte und schläft! Sie muss erst einmal geweckt werden. „Steh auf und geh!“ Mit diesem kleinen, humorvollen Anspiel sind wir gleich mitten im Thema des Gottesdienstes.

Die Geschichte von der Krankenheilung am See Betesda haben die Frauen aus Simbabwe in den Mittelpunkt ihrer Weltgebetstags-Ordnung gestellt. Denn auch sie möchten gern aufstehen, wünschen sich Versöhnung und Heilung für ihr Land, das wirtschaftlich am Boden liegt und in dem Gewalt und ethnische Säuberungen traumatische Verletzungen hinterlassen haben. Sie haben Briefe geschrieben an die Christen in der ganzen Welt und freuen sich, dass sie an diesem 6. März rund um den Erdball in den Weltgebetstagsgottesdiensten vorgelesen werden, dass Menschen ihnen zuhören und mit ihnen beten. 

Doch auch für uns persönlich als Gottesdienst-Teilnehmer*innen in Vögelsen stellt die biblische Erzählung Fragen:

  • Was bedeutet es für dich, wenn Jesus dir sagt: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“? 
  • Was ist deine Antwort auf die Frage Jesu: „Willst du gesund werden?“
  • Welche Hindernisse stehen einer Veränderung im Weg?
  • Was brauchst du, damit du aufstehen kannst?

Es war ein nachdenklicher, dann aber auch wieder bunter und fröhlicher Gottesdienst, zu dem die afrikanischen Lieder natürlich nicht unerheblich beitrugen. Und im Anschluss gab es ein Buffet aus leckeren Speisen nach Rezepten aus Simbabwe.

Übrigens: Der Weltgebetstag 2021 kommt aus dem ozeanischen Instelstaat Vanatu und wird am 5. März auch wieder in Vögelsen gefeiert. Herzlich Willkommen!

Pimp your life – mehr als 450 Konfirmand*innen feiern Gottesdienst im Dom

Großer Bahnhof in unserem Dom für alle Konfirmand*innen aus dem Kirchenkreis! Das war ein wirkliches Erlebnis: Unter dem Motto „Pimp your life“ stand der Konfirmand*innen-Gottesdienst am 1. März im Dom. Jugendliche aus dem gesamten Kirchenkreis waren dazu eingeladen, acht Busse mit rund 450 Menschen machten sich auf den Weg. 

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des Kirchenkreises stellten mit finanzieller Unterstützung der Heinrich-Dammann-Stiftung/Hildesheim diesen Gottesdienst auf die Beine. Und sie wurden belohnt, die Jugendlichen waren begeistert, angerührt und bewegt von den Geschichten, die die Gäste zu erzählen hatten. Ihre Lebensgeschichten sollten Mut machen, bekannte Wege zu verlassen, neue Wege zu gehen, Hoffnung zu haben. „Wagt auch mal etwas Unmögliches“, sagte Jaleesa aus Toronto in Kanada, die ihrem Freund nach Deutschland gefolgt ist, um hier einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Auch Ahmet Zadin berichtet, er kam 2015 aus dem Irak nach Deutschland. 

Die Wichtigkeit von Freundschaft wurde betont, denn Freundschaft ist Mut- und Kraftquelle für alles, was man angehen möchte. 

Die musikalische Begleitung machte die Jugendband des Bernhard-Riemann-Gymnasiums in Scharnebeck. Moderatorinnen waren Lea Welzel vom Kirchenkreisjugendkonvent sowie die Vikarin der Kirchengemeinde Reppenstedt, Julia Sluiter.

Weitere Berichte und Fotos unter https://ej-lueneburg.wir-e.de/aktuelles.

Kwaziwai – Frauen aus Simbabwe laden ein

Am 6. März ist Weltgebetstag

Wussten Sie, dass Simbabwe „Altes Steinhaus“ bedeutet? Und dass das Great Zimbabwe Monument, die Große Einfriedung mit Ringmauer und Turm, das größte antike Denkmal Afrikas südlich der Sahara ist? Es zeugt von dem goldenen Zeitalter einer hochentwickelten Handewerker- und Handelsnation zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert nach Christus. 

Dies und vieles andere wird zu erfahren sein beim Weltgebetstagsgottesdienst am 6. März in Vögelsen. Frauen aus Simbabwe haben die Ordnung für den diesjährigen Gottesdienst entwickelt. Sie freuen sich, dass an diesem Tag rund um den Globus Christinnen und Christen mit ihnen Gottesdienst feiern, ihnen zuhören, wenn sie von den Nöten und Schwierigkeiten der Menschen in ihrem Land erzählen, und sich ihrem Gebet anschließen werden. „Steh auf und geh!“ – das ist das Motto, unter das sie ihren Gottesdienst gestellt haben. Schon im Befreiungskampf gegen das weiße Regime spielten Frauen eine bedeutsame Rolle. Aus ihrem Glauben heraus versuchen sie auch heute immer wieder die Kraft zu schöpfen aufzustehen und ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Das Weltgebetstagsteam der Kirchengemeinde Bardowick steckt mitten in den Vorbereitungen für einen fröhlichen und nachdenklichen Gottesdienst. Bunt soll er wieder werden, mit Eindrücken aus Simbabwe, afrikanischen Liedern, einem Bibeltext im Zentrum, den wir mit den Frauen aus Simbabwe teilen, solidarischem Beten – und im Anschluss einem Imbiss mit Leckerbissen aus – na klar! – Simbabwe.

Herzlich Willkommen am 6. März um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Vögelesen!

Elternabend für zukünftige Konfirmand*innen am 6. Februar

Am Donnerstag, den 6. Februar 2020 stellen wir um 19.30 Uhr das neue Programm für die Konfirmandenzeit vor! Wir treffen uns im Gemeindehaus Vögelsen, Schulstr. 6.

Das Motto lautet: „Zeit für die wichtigsten Fragen der Welt“ und so haben die drei Pastoren Amélie zu Dohna, Johanna Reimers und Hans-Martin Kätsch das Programm für die Konfirmandenzeit umgestaltet. Es ist kürzer geworden: Wer jetzt am 14. Juni beginnt, wird im Frühjahr 2021 konfirmiert. Der Unterricht in den Ortsgruppen Bardowick, Radbruch und Vögelsen wird immer wieder durch Projekttage für alle unterbrochen, zum Beispiel werden wir zum Thema Tod und Sterben arbeiten oder es werden Wahlprojekte angeboten, wie z.B. die Mitwirkung am Volkstrauertag. Darüber hinaus wird gepilgert, gemeinsam Radgefahren, im Dom übernachtet und ein Elternchor gegründet. Natürlich bleibt die 5-tägige Freizeit in Ratzeburg mit den Teamern im Programm.

Mit dem einjährigen Programm ist Zeit für das Woher und das Wohin des Menschen, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt, den Glauben und die Frage nach der Erde zwar insgesamt kürzer, aber inhaltlich verdichtet.

Wir freuen uns auf die Zeit mit euch und Ihnen und wir sind selbst gespannt auf diese neue Form, die „wichtigsten Fragen der Welt“ gemeinsam mit den „neuen Konfis“ zu erarbeiten. An dem Gesamtelternabend für alle Dörfer der Bardowicker Gemeinde werden die neuen Einheiten erläutert und alle notwendigen Informationen zu Organisation und Durchführung gegeben.

Friedenslicht-Gottesdienst am 4. Advent

Seit 1986 wird in jedem Jahr das Friedenslicht von einem Kind in Bethlehem entzündet und dann mit dem Flugzeug nach Wien transportiert, von wo Pfadfinder es verteilen. In diesem Jahr lautet das Motto: Mut zum Frieden. Pfadfinder aus Radbruch holen es aus Hamburg und die Kirchengemeinde Bardowick gibt es am 4. Advent im Gottesdienst um 10 Uhr im Bardowicker Dom an alle BesucherInnen.  
Mit Windlichtern oder Kerzengläsern oder aber den Kerzen, die im Gottesdienst für 3 Euro zu erwerben sind, kann jede und jeder sich das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.
Im letzten Jahr hat eine Familie es von Bardowick bis nach Ostfriesland und von dort weiter ins Rheinland gefahren, viele andere lassen das Licht bis nach Neujahr weiter brennen – sie zünden einfach Kerze an Kerze an. 
 
https://www.friedenslicht.de
 
 

Jugendgottesdienst am 18. August – Perlen des Glaubens

Ich erzähl dir, wie Gott für mich ist

Ein Kindergottesdienst-Projekt

„Bist du ein Haus aus dicken Steinen mit Fenstern und mit einem Dach? Gibst du den Großen und den Kleinen stets ein Zuhause Tag und Nacht?“, so fragt eines unserer Lieder im KiGo Vögelsen. Es bietet in jeder Strophe ein anderes Bild von Gott an: Ein Licht mit bunten Strahlen, das meinen Weg erhält – ein Freund, dem ich vertraue, mit dem ich viel erleben kann – ein Kuscheldecke, in die ich mich einkuscheln kann… Wir haben das Lied gesungen und verschiedene Bilder dazu betrachtet. Man kann sie wie ein Puzzle aneinander legen und merkt, es bleiben Lücken. Gott ist noch viel mehr. Wir haben gehört, wie Moses und Elia Gott erfahren haben und wie Jesus ihn beschreibt: mitleidig und auch zornig, sanftmütig und einfühlsam, liebevoll, großzügig und fröhlich wie ein Vater…

Dann haben Kinder, Konfirmandinnen und Erwachsene mit Legematerialien in aller Ruhe eigene Bilder gelegt: Blumen, weil Gott das Leben schön macht – ein Herz, das alles einschließt und in dem immer noch Platz ist – eine reich geschmückte Tür – eine in sich verdrehte Schnecke mit vielen Facetten – Weltall, Natur, Mantel, Herz, Gold für den König… Hier ein paar Eindrücke:

       

Tauffest an der Ilmenau

Wir feiern am Sonntag, den 16. Juni 2019, um 10.30 Uhr ein fröhliches Tauffest an der Ilmenau in Wittorf. Bei diesem Gottesdienst unter freiem Himmel werden wir miteinander singen, beten, Kinder (und Erwachsene) taufen und das Leben feiern!

 

Wenn Sie ihr Kind (oder sich selbst) gerne bei dieser Gelegenheit taufen lassen möchten, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro (04131- 12 11 43) oder das Pfarramt.

 

 

 

 

 

Ein Eltern– und Infoabend findet am 16. Mai um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde (Beim Dom 5) statt. Bitte melden Sie sich dazu ebenfalls unter der oben genannten Nummer an.

 

shelter ist jetzt ein fester Teil unserer Gemeinde

Die Bildhauerin Gisela Milse schuf im Rahmen des 10. Internationalen Bildhauer-Symposiums Oberkirchen im Jahr 2015 eine ganz besondere Skulptur: shelter.

Für uns alle war 2015 ein außergewöhnliches Jahr, denn viele Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten suchten auch in unserer Gemeinde Zuflucht.  shelter ist aber mehr als ein aktuelles Sinnbild für die Flüchtlingsströme, die Sorgen und Hoffnungen der Menschen auf dem Weg aus dem Krieg, aus der Hoffnungslosigkeit, aus der Armut: denn shelter bedeutet in der Übersetzung aus dem Englischen Unterschlupf, Obdach, Schutz, Anlaufstelle, Zufluchtsort, Unterkunft und vieles mehr. shelter ist aber noch viel mehr, nämlich auch ein Blick auf das Behütete, auf das mutige oder ängstliche Heraustreten – und was auch immer die Betrachterin oder der Betrachter mit der eigenen Lebenserfahrung und den aktuellen Lebensumständen in diesem Augenblick sieht.

Schnell wurde der Wunsch laut, dieses Objekt Teil unserer Gemeinde werden zu lassen – der erste Standort war geplant am Dom in Bardowick. Doch hier gab es keine Aufenthaltsgenehmigung, und alle  anderen vorgeschlagenen Orte wären diesem besonderen Standbild in keiner Weise gerecht geworden. Also musste shelter eine ganze Weile sein Dasein weitab von der Kirchengemeinde und den Menschen drum herum fristen – nämlich auf dem Bauhof der Samtgemeinde Bardowick. In diesem Frühjahr allerdings kam endlich einiges in Bewegung und die wunderbare Skulptur erhielt eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis vor dem Gemeindehaus in Vögelsen, mitten im Geschehen zwischen Gemeindeleben, Grundschule und Jugendtreff.

„Shelter ist nicht nur eine Skulptur, sondern ein lebendiger Teil des Gemeindelebens.“

Auch schlägt shelter Bögen durch die Zeit, in den Umarmungen der abgebildeten Menschen finden sich viele Epochen wieder – die Verfolgung im Naziregime und die anschließende Flucht von Millionen Menschen. Die Reformation und ihre Streiter und Verfolger, die Familie heute, die ein erwachsenes Kind in die Welt ziehen lässt – was sehen Sie in diesem Bild?

Und dann ist dieser Stein selbst mehrere Millionen Jahre alt! Wie klein wirkt da ein Menschenleben… Die Oberkirchener Sandsteine kommen aus einem der ältesten Steinbrüche der Welt, schon im 11. Jahrhundert haben Baumeister diese Steine verwendet. Und Archäologen haben ihre wahre Freude an den Fossilien, die dort zu finden sind. Eine kleine Dinosaurier-Kralle dürfen wir nun auch zu unserer Gemeinde zählen… Machen Sie sich auf die Suche danach!

Die Bildhauerin Gisela Milse sagt zu ihrem so lebendigen Objekt: „Das ist mir noch mit keinem Stein passiert. Dieser Stein lebt sein eigenes Thema.“ Und leben wird shelter auch bei uns – eingebunden in Projekte für Konfirmanden, Gottesdienste, Andachten und vieles weitere.

Machen Sie sich selbst ein Bild – schauen Sie sich shelter in aller Ruhe an! Wir sind mit jedem Blick wieder verwundert, welche Assoziationen es in uns weckt.

Die Gelegenheit dazu haben Sie in einem ganz besonderen Umfeld: Am 15. Juni um 18 Uhr wird shelter feierlich offiziell unserer Kirchengemeinde übergeben. Als Abschluss der diesjährigen Dombauhütte präsentieren die Bildhauer*innen ihre zum Thema shelter entstandenen Werke. Selbstverständlich ist die Erschafferin von shelter auch anwesend. Dazu gibt es ein internationales Buffet, das Geflüchtete aus unserer Gemeinde mit dem Projekt „Zu Gast in anderen Küchen“ zaubern.

Die Sparkassenstiftung Lüneburg und der Klein-Kunst-Fond der Landeskirche Hannover waren maßgeblich an der Finanzierung dieses Projektes beteiligt, so dass keine Kirchensteuergelder verwendet werden mussten. Eine Summe von 2.500 Euro steht noch aus – und da bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Wir freuen uns über Spenden für shelter! Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.kirche-bardowick.de.