Erntedankfest 2020 – anders, und doch Erntedank!

„In diesem Jahr gibt es kein Erntedankfest“, so hieß es überall in Bardowick. Und doch: Erntedank 2020 fiel natürlich nicht aus! Auch wenn aus den bekannten Gründen auf den wunderbaren Anblick der vielen geschmückten Wagen verzichtet werden musste, auch wenn die vielen Gäste aus nah und fern nicht die Straßen säumten, auch wenn die Musik der vielen Gruppen nicht klingen konnte, auch wenn keine Wurzelkönigin gekrönt wurde: Erntedank wurde auch 2020 gefeiert. Mit vielen Leuten auf der Domwiese, mit der Wurzelkönigin und ihrer Hofdame, mit einem wie immer wunderschön und reich geschmückten Altarraum, mit einem Mut machenden Erntewagen, mit Musik vom Posaunenchor und von Peter Elflein an der Orgel, mit der Erntekrone und Worten von Landwirten und ihrer Familie.

Erntedank ist Dankbarkeit: für die Früchte der Erde, die geerntet werden, über die Arbeit, die das ganze macht und die Freude, die Erträge zu sehen. Über die Wichtigkeit des Anbaus von Lebensmitteln und auch darüber, was Klimawandel und Konsum mit unserer Landwirtschaft machen.

Ein ganz altes Gleichnis zeigt uns, das Dank für eine gute Ernte viel mehr ist – und es oftmals wichtig ist, nicht immer nach immer mehr zu streben, sondern dankbar hinzunehmen, was man hat. Nicht Schätze bedeutet  reich zu sein, da ist so viel mehr, was Reichtum ausmacht. Reich an Güte, an Glauben, an Dankbarkeit.

So war also doch Erntedankfest in Bardowick: Fröhlich, bunt, musikalisch und auch nachdenklich.

 

Arche-Gottesdienst im Sonnenschein

Genesis 8: das Wasser fällt und Land ist in Sicht! Unter diesem Motto fand am Sonntag, den 9.8. der Arche-Gottesdienst auf der Domwiese statt.

Die Tiefbläser des Posaunenchores sorgten für die musikalische Untermalung (vielen Dank!) und dank des Open-Air-Gottesdienstes durfte gesungen werden! Auch war es möglich, dass jeder schnell in den Schatten umziehen konnte, als die Sonne wanderte. 

Diese Gottesdienste sind etwas ganz Besonderes und wir freuen uns schon auf den kommenden Sonntag!

Sommer-Ferien-Dom: Dombauhütte für Kids!

Tiere für die Arche Noah!

Vom 4. bis zum 6. August wird es auf dem Domvorplatz in Bardowick kreativ!

 

Wir wollen mit Werkzeugen aus einem weichen Ytong-Stein Tiere für die Arche Noak gestalten, wir wollen mit euch singen, mit dem Regenbogen spielen und natürlich die Geschichte von Noah und der Arche kennenlernen!

Anmeldung bei Pastor Hans-Martin Kätsch unter 04131/6082306

Wir freuen uns auf euch!

Isabell Kniep, Elisabeth van Nguyen und Hans-Martin Kätsch

 

Drückt fest die Daumen, dass das Wetter gut wird, denn die Dombauhütte für Kids kann nur bei gutem Wetter stattfinden!

Vitamin C für die Seele

           

Vatertag

Ein Vater hatte einen Sohn, den er einfach nur liebhatte.  Als er erkannte, dass es für ihn Zeit war, die Welt zu erkunden, sagte der Vater: Geh mit Gott, aber geh! Es war ein himmlischer Austausch, an dem sein Sohn teilnahm. Er kam bei einer bodenständigen Familie unter. Wo gebetet wurde, ging er hin, diskutierte mit den Leuten, intensiv und immer heftiger. Bei all dem berief er sich immer auf die Liebe, die er erfahren hatte. Sein Sohn blieb nicht allein. Sie heilten und halfen, sie fischten und teilten Essen, sie feierten, sie erlebten Wunderbares. Er hatte die Liebe von ihm, dem Vater. Sie verleiht Kraft, auch zum Leiden. Als dann alles geschehen war, was geschehen musste, beschloss der Vater, dass sein Sohn lang genug im Namen der Liebe unterwegs war. Die Spur war gelegt. Sie kannten ihn. Sein Sohn, der weltverloren schien, sollte wieder nach Hause kommen. Da wurde er aufgehoben. Zur Rechten seines Vaters. Eine wunderbare Feier nahm ihren Lauf. Vatertag im Himmel!

 

Hans-Martin Kätsch

Bildnachweis: Bruna Branco, unsplash

Kindergottesdienst im Mai – diesmal zum Anschauen und Mitmachen

Nun können wir uns immer noch nicht wieder treffen im Gemeindehaus Vögelsen. Aber zusammen Kindergottesdienst feiern – das geht! Und zwar bei euch zu Hause – mit uns, denn wir kommen nun einfach per Bildschirm in euer Zuhause!

 

Wir wünschen euch viel Spaß!

Euer Kindergottesdienst-Team

 

Dankeschön an unser Filmteam Gideon Seib und Dúc René van Nguyen

 

Ein Video zum Mitsingen! Möge die Straße uns zusammenführen

Das Lied verkürzt uns die Wartezeit auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen! Es gibt Hoffnung, Zuversicht und Gottvertrauen.

Vielen Dank an Julia Bormann!

Zum Mitsingen hier der Text:

1) Möge die Straße uns zusammen führen und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

Ref.: Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.

2) Führe die Straße, die du gehst, immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab‘, wenn es kühl wird warme Gedanken, und den vollen Mond in dunkler Nacht.

3) Hab‘ unterm Kopf ein weiches Kissen, habe Kleidung und das täglich Brot;
sei über vierzig Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt: du bist schon tot.

4) Bis wir uns ‚mal wiedersehen, hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen, doch drucke seine Faust dich nie zu fest.

 

Ostern für Kinder – so ganz anders als sonst

Unser Kindergottesdienst-Team hat einiges für dies so ganz andere Osterfest zusammengestellt. Für euch Kinder ist es schon merkwürdig, so ohne Freunde, Omas und Opas, vielleicht ohne das jährliche große Fest oder ohne den Urlaub in den Osterferien. Das Osterfeuer muss ausfallen und auch sonst fühlt sich alles anders an.

Aber Ostern fällt nicht aus! Jesus ist auferstanden und die Freude und die Hoffnung tragen uns.

Schaut, hier ist die Geschichte:

Jesus ist auferstanden

Früh am Morgen gehen die Frauen los. Es ist gerade hell geworden. Sie sind unterwegs zur Grabhöhle. Vorgestern waren sie schon einmal dort. Am Freitagnachmittag. Da war ihr Freund Jesus gestorben. Und alles war dunkel geworden. Dunkel in ihren Herzen. Und jetzt, am Sonntagmorgen, wollen die Frauen noch einmal zum Grab. Sie wollen noch einmal etwas für ihren toten Freund tun. Sie haben Öle und duftende Kräuter dabei. Damit wollen sie seinen Körper einreiben.

„Aber wie kommen wir in das Grab hinein? Sie haben doch einen großen Stein davor gerollt. Der ist doch viel zu schwer für uns!“ Fragend schauen sich die Frauen an. Trotzdem gehen sie weiter. Sie kommen näher. Jetzt können sie die Grabhöhle schon sehen. Und dann ruft plötzlich eine: „Schaut mal! Was ist das denn?“ Und eine andere sagt: „Aber… der Stein liegt ja gar nicht mehr vor dem Eingang… Jemand muss ihn weggerollt haben. Die Frauen gehen ganz an die Höhle heran. Ungehindert können sie hineingehen.

Doch so sehr sie in der Höhle auch suchen: Jesus ist da nicht. Aber sie haben doch ganz genau gesehen, wie er hineingelegt wurde! Jetzt finden sie ihn nicht mehr. „Wie kann denn das sein?“, fragen sie sich, und: „Was machen wir denn nun?“ Und dann stehen da plötzlich zwei Männer. Sie tragen glänzende Kleider. Sind es Engel? Sind es Boten von Gott? Die Frauen erschrecken sich fürchterlich. Doch die Engel sprechen freundlich mit ihnen: „Ihr Frauen, was macht ihr hier? Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Jesus ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden.“

Was soll das denn heißen? Jesus ist gar nicht hier? Er ist gar nicht tot? Das geht doch gar nicht? Wie kann denn das sein? Und wo ist er denn jetzt? Was für eine unglaubliche Rede der Engel!

Verwirrt gehen die Frauen aus der Grabhöhle heraus. Immer wieder hören sie die Worte der Engel in ihrem Kopf: „Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Jesus ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden.“

Und langsam wächst der Gedanke in ihnen: Jesus ist auferstanden. Der Tod hat keine Macht über ihn. Aber was heißt das: „auferstanden“? Ist alles so wie früher? Kommt Jesus gleich um die Ecke und redet mit ihnen? Die Frauen können sich das nicht so richtig vorstellen. Dennoch: Die Freude in ihnen wird immer größer. Und das Licht in ihrem Herzen wird immer heller. Es ist nicht alles vorbei. Jesus muss ein neues Leben bekommen haben, irgendwie. Sie können es nicht richtig verstehen. Aber sie spüren, dass es wahr ist: Gott ist stärker als der Tod.

Und dann laufen sie los. Das müssen doch die anderen Freunde von Jesus auch hören. Die sitzen ja noch in ihrer Trauer fest. Ganz außer Atem sind sie, als sie bei den anderen ankommen. Es sprudelt aus ihnen heraus: „Die Engel haben es gesagt!“, rufen sie durcheinander, „Jesus ist nicht mehr tot. Wir verstehen es auch nicht richtig. Wir wissen auch nicht, wo er ist. Aber Gott hat ihn auferweckt. Er ist auferstanden!“

Da schütteln die anderen traurig die Köpfe. „Hört auf mit dem Geschwätz!“, rufen sie, „Das kann doch nicht sein. Jesus ist tot. Wir haben es doch gesehen.“

Ach, wie schade. So eine unglaublich schöne Nachricht, und keiner will sie glauben. Oder doch? Jedenfalls geht Petrus später los zur Grabhöhle. Er sieht, dass der Stein weg ist. Er sieht, dass Jesus nicht mehr im Grab ist. Auch Petrus versteht nicht, was er sieht. Es wird noch eine Weile dauern, bis er glauben kann, was geschehen ist. Aber auch in seinem Herzen ist es jetzt schon ein bisschen heller geworden.

 

 

Hier kommen noch ein paar Ideen, um dieses Osterfest ganz besonders zu machen:

 

  1. Einen Ostergarten bauen

Bauen sie mit ihren Kindern einen Garten mit einer Höhle aus Steinen und schmücken Sie ihn mit Blumen

 

  1. Kreuz schmücken

Wenn Sie einen Gottesdienst feiern, stellen Sie vorher ein aus Stöcken gebundenes Kreuz auf, das Sie nach der Erzählung mit Blumen schmücken können.

 

  1. Samen einpflanzen

Als Zeichen dafür, dass aus dem Dunkel der Erde und aus einem scheinbar leblosen Samenkorn neues Leben wachsen kann, können sie Blumen- oder andere Samen in vorbereitete Blumentöpfe oder auch im Garten aussäen und in der kommenden Zeit beobachten.

 

  1. Licht weitergeben

Wenn Sie einen Gottesdienst feiern, können Sie für jede Person ein Osterlicht bereithalten. Nach der Erzählung entzündet eine/r sein Osterlicht an der schon brennenden Kerze und gibt an die nächste Person weiter.

 

Ein weiterer toller Tipp für euch: auf www.wohnzimmerkirche.net gibt es ein ganz besonderes Programm!

 

Wir wünschen euch von Herzen frohe Ostern und freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch!

Meditation zum Karfreitag

Gekreuzigt, gestorben und begraben, am dritten Tage auferstanden von den Toten. Und nun sitzt er da. Der Christus der Nikolaikirche in Jüterbog/ Brandenburg. Ohne Macht, aufgestützt ohne Kraft und ohne Zuversicht.

Seit über 2000 Jahren leiden Menschen. Menschen leiden unter Hunger, unter Ungerechtigkeit, unter Gewalt, unter den zahllosen Kriegen, unter Naturkatastrophen etc. und das meiste ist menschengemacht. Menschen leiden unter Menschen. Kyrie eleison statt Auferstehung?

In diesen Tagen leiden Menschen unter dem Coronavirus. Unzählige Menschen sterben weltweit, leiden physisch, psychisch, wirtschaftlich und persönlich unter der Krankheit und den Vorsichtsmaßnahmen, die sie eindämmen sollen. Menschen rufen zahllos, laut und leise, ohnmächtig: Kyrie eleison.

Menschen stemmen sich mit aller Kraft dagegen und regieren, organisieren und leiten. Menschen pflegen, behandeln und retten, unterstützen und helfen, muntern auf und geben anderen Kraft, durch diese Zeit zu kommen. Kyrie eleison und Auferstehung!

Menschen leiden darunter, viel Zeit mit sich und allein zu sein. Auch wir als christliche Gemeinschaft leiden darunter, dass wir uns nicht begegnen können und besonders, dass wir Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern nicht wie gewohnt gestalten und feiern können. Als Kirche nehmen wir am Leiden aller Teil. Kyrie eleison.

Gekreuzigt, gestorben und begraben, am dritten Tage auferstanden von den Toten. Für uns. Auferstehung gegen den Tod. Aufstehen für das Leben. Eigentlich. Wie kann das gehen, aufstehen für das Leben? Wir erleben gerade sehr viel an Solidarität und Hilfsbereitschaft. Wir kümmern uns mehr umeinander in der Nachbarschaft und in den Familien. So stehen wir auf für das Leben!

In diesen Tagen ertappe ich mich darüber hinaus aber auch immer wieder beim Nachdenken und Suchen nach verstehenden Gedanken und Texten, weil es mir in dieser Zeit auch nicht so recht gelingen will das Aufstehen für das Leben und ich verstehen will, was da mit uns geschieht und wie das alles weiter gehen soll.

Mit diesen Gedanken kam mir die Nikolaikirche in Jüterbog aus Brandenburg in den Sinn. Wir waren mit der Seniorenreise 2018 dort. Hinter dem Altar steht er, auf einem Baumstumpf sitzend, Christus, Dornen bekrönt mit Zweifeln, aufgestützt, niedergeschlagen und grübelnd. Ohne Macht, ohne Kraft und ohne Zuversicht, so scheint es.

Hier in Jüterbog hat der Künstler Jesus Christus vom Kreuz steigen lassen, weil Jesus auch ganz Mensch war mit aller Niedergeschlagenheit, allen Dornen und allem Leiden, aller Gewalt an, mit und unter uns Menschen. Der Künstler hat so ausgedrückt, dass Christus mit uns leidet: in Italien und Spanien, China und den USA, in Frankreich, auch in Deutschland, weltweit auf allen Krankenhausstationen, auch mit uns. Kyrie eleison und Auferstehung!

 

Ihr Hans-Martin Kätsch

Gründonnerstag – wie gestalten wir diesen Tag?

Gründonnerstag, der Tag, der an das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Freunden erinnert.

Und wir feiern kein Abendmahl im Dom, kein Tischabendmahl mit langer Tafel im Altarraum.

Andachten und Gottesdienste können wir am Fernseher oder im Internet mitfeiern, aber Abendmahl ist nicht virtuell. Es ist leiblich und gegenständlich. Ich bekomme etwas in meine ausgestreckte Hand, ich kaue das Brot, schlucke den Wein. Es ist zu schmecken und zu sehen, wenn auch nicht zu begreifen: Jesus mitten unter uns. Dieses Jahr feiern wir Gründonnerstag so nicht.

 

Sie können sich zu Hause bei einer Mahlzeit wenigstens an das Abendmahl erinnern beim Essen und Trinken.

  • Sie decken Ihren Tisch einfach und festlich für sich allein oder für die Familie. Vergessen Sie Blumen und Kerzen nicht!
  • Vielleicht haben Sie ein Kreuz oder Sie basteln eins aus Zweigen aus dem Wald oder Garten.
  • Sprechen Sie ein Tischgebet, das Sie kennen, z.B.:

Komm, Herr Jesus,

sei du unser Gast und segne,

was du uns bescheret hast.

Amen.

  • Jeder am Tisch zündet eine Kerze oder ein Teelicht an und sagt dazu einen Dank.
  • Einer liest die Geschichte des letzten Abendmahls aus dem Matthäusevangelium Kapitel 26 Vers 18-30

Jesus sagte zu seinen Jüngern:

»Geht in die Stadt zu dem und dem Mann – richtet ihm aus:

›Der Lehrer lässt dir sagen:

Die Zeit, die Gott für mich bestimmt hat, ist da.

Ich will bei dir das Passamahl feiern zusammen mit meinen Jüngern.‹«

Die Jünger machten alles so, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte.

Und sie bereiteten das Passamahl vor.

Als es Abend geworden war, ließ sich Jesus mit den zwölf Jüngern zum Essen nieder.

Während sie aßen, sagte er zu ihnen:

»Amen, das sage ich euch: Einer von euch wird mich verraten.«

Die Jünger waren tief betroffen.

Jeder einzelne von ihnen fragte Jesus: »Doch nicht etwa ich, Herr?«

Jesus antwortete: »Der sein Brot mit mir in die Schale taucht, der wird mich verraten. Der Menschensohn muss sterben. So ist es in den Heiligen Schriften angekündigt. Wie schrecklich für den Menschen, der den Menschensohn verrät. Er wäre besser nie geboren worden!«

Da sagte Judas, der ihn verraten wollte, zu Jesus: »Doch nicht etwa ich, Rabbi?«

Jesus antwortete: »Du sagst es!«

Beim Essen nahm Jesus ein Brot.

Er lobte Gott und dankte ihm dafür.

Dann brach er das Brot in Stücke

und gab es seinen Jüngern.

Er sagte: »Nehmt und esst!

Das ist mein Leib.«

Dann nahm er den Becher.

Er sprach das Dankgebet 

und gab ihn seinen Jüngern.

Er sagte:

»Trinkt alle daraus!

Das ist mein Blut.

Es steht für den Bund, den Gott mit den Menschen schließt.

Mein Blut wird für die vielen vergossen werden zur Vergebung ihrer Schuld.

Das sage ich euch:

Ich werde von jetzt ab keinen Wein mehr trinken.

Erst an dem Tag werde ich mit euch neu davon trinken,

wenn mein Vater sein Reich vollendet hat.«

Jesus und seine Jünger sangen die Dankpsalmen.

Dann gingen sie hinaus zum Ölberg.

(Basisbibel)

 

  • Sie denken an Abendmahlsfeiern oder tauschen sich darüber aus:
    • Mein erstes Abendmahl …
    • Wo war es?
    • Wer hat mit mir vor dem Altar gestanden?
    • Ein Abendmahl, das mir viel bedeutet hat.
  • Sie essen dabei gemeinsam, bedienen sich gegenseitig, achten darauf, was wer braucht, lassen sich Zeit für Gedanken und Gespräch.
  • Zum Schluss sprechen Sie ein Dankgebet, z.B.:

Danket dem Herrn,

denn er ist freundlich

und seine Güte währet ewiglich.

Amen.

 

Eine gesegnete Gründonnerstags- und Erinnerungsmahlzeit wünscht Ihnen

Ihre Pastorin

Amelie zu Dohna

Karwoche 2020 – so ganz anders

Wie wichtig uns die Karwoche ist und die Osterfeiertage im Kreise von Familie, Freunden, in der Kirche oder auch im Urlaub sind, wird uns jetzt allen bewusst. In diesem Jahr ist alles anders. 

Hier auf unserer Internetseite finden Sie in den nächsten Tagen Andachten und Videos, eine Sonderausgabe vom Domino haben Sie schon erhalten. Denn wir sind weiter da – auch wenn wir uns im Dom oder in der Kirche auf dem Nikolaihof nicht sehen können. 

Eine besondere Aktion hat Johanna Reimers geplant und es wäre toll, wenn ganz viele Menschen mitmachen:

In Bardowick sollen Menschen im Altenheim einen bunten Osterstein erhalten, der ihnen  zeigt, dass wir an sie denken und dass sie nicht alleine sind – auch wenn sie in diesen Wochen ganz besonders von der Kontaktsperre betroffen sind. 

In der Ostergeschichte kommt auch ein Stein vor. Am Morgen, als die Frauen zum Grab von Jesus gehen, ist dieser Stein vor seinem Grab weggerollt. Und die Frauen sehen: das Grab ist leer! Jesus lebt. Und sie erfahren: Gottes Liebe ist stärker als der Tod. Gott kann neues Leben ermöglichen! Der weggerollte Stein wird zum Hoffnungszeichen.

Und das soll der Osterstein symbolisieren! 

  • ein glatter Stein, der gut in der Hand liegt (es dürfen gerne auch mehrere sein!)
  • bemalt mit bunten Farben. Er soll Freude machen: Sonne, Blumen, Schmetterlinge, ein Baum….
  • wer mag, schreibt seinen Namen auf die Unterseite des Steins

Die Steine sollen zum Osterfest zusammen mit einem Brief von der Kirchengemeinde an die alten Menschen in unserem Altenheim in Bardowick verteilt werden und dort ein Lächeln auf die Gesichter zaubern. 

Die Steine können bis zum Freitag, 10. April, in eine Kiste vor der Haustür von Johanna Reimers abgelegt werden (Schulstraße 7, Bardowick).

 

Wer mag, kann auf https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de einige Andachten, Gottesdienste und Gedanken rund um Ostern, Corona, Zusammenhalt und Glaube finden. 

Unter https://wohnzimmerkirche.net gibt es ein besonderes Programm für Kinder.