für alle Beiträge die als Thema die Erwachsenen haben.

ABGESAGT: Unser Cocktailabend muss wegen Corona ausfallen!

Schweren Herzens müssen wir aus Sicherheitsgründen den lange geplanten Cocktailabend absagen. Wir werden ihn im Herbst nachholen!

Redet mit uns, nicht über uns! Darum bitte die Landwirte bei ihren Trecker-Protestzügen immer wieder. Nun wollen wir ins Gespräch kommen und kontrovers diskutieren. 

Am Freitag, 13. März um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Vögelsen erwarten wir fünf Landwirte aus unseren Gemeinden:

 Johann Fehlhaber aus Wittorf, Volker Kruse aus Radbruch, Daniel Peters aus Bardowick, Max Cordes aus Vögelsen und Carl Neben aus Mechtersen stellen sich den Fragen des Publikums.

Warum sind die Landwirte unzufrieden? Was hat sich verändert in den letzten Jahrzehnten? Wie kann Landwirtschaft noch umweltverträglicher werden? Was hat der Verbraucher in der Hand? Was kann und muss die Politik tun? Oder geht es schlicht und einfach nur ums Geld?

Ricarda Rabe, Pastorin für Kirche und Landwirtschaft vom Haus Kirchlicher Dienste aus Hannover wird sprechen, moderiert wird die Veranstaltung von Sören Eggers aus Radbruch, Student der Agrarwirtschaft.

Bei Cocktails und einem kleinen Imbiss lässt es sich trefflich diskutieren und wir freuen uns auf viele Gäste.

Steh auf und geh! – Das war der Weltgebetstag aus Simbabwe

Unter afrikanischen Klängen zieht das Weltgebetstagsteam mit Tüchern in den Farben Simbabwes in den Kirchraum in Vögelsen ein. – Aber was ist das? Eine Frau liegt auf ihrer Matte und schläft! Sie muss erst einmal geweckt werden. „Steh auf und geh!“ Mit diesem kleinen, humorvollen Anspiel sind wir gleich mitten im Thema des Gottesdienstes.

Die Geschichte von der Krankenheilung am See Betesda haben die Frauen aus Simbabwe in den Mittelpunkt ihrer Weltgebetstags-Ordnung gestellt. Denn auch sie möchten gern aufstehen, wünschen sich Versöhnung und Heilung für ihr Land, das wirtschaftlich am Boden liegt und in dem Gewalt und ethnische Säuberungen traumatische Verletzungen hinterlassen haben. Sie haben Briefe geschrieben an die Christen in der ganzen Welt und freuen sich, dass sie an diesem 6. März rund um den Erdball in den Weltgebetstagsgottesdiensten vorgelesen werden, dass Menschen ihnen zuhören und mit ihnen beten. 

Doch auch für uns persönlich als Gottesdienst-Teilnehmer*innen in Vögelsen stellt die biblische Erzählung Fragen:

  • Was bedeutet es für dich, wenn Jesus dir sagt: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“? 
  • Was ist deine Antwort auf die Frage Jesu: „Willst du gesund werden?“
  • Welche Hindernisse stehen einer Veränderung im Weg?
  • Was brauchst du, damit du aufstehen kannst?

Es war ein nachdenklicher, dann aber auch wieder bunter und fröhlicher Gottesdienst, zu dem die afrikanischen Lieder natürlich nicht unerheblich beitrugen. Und im Anschluss gab es ein Buffet aus leckeren Speisen nach Rezepten aus Simbabwe.

Übrigens: Der Weltgebetstag 2021 kommt aus dem ozeanischen Instelstaat Vanatu und wird am 5. März auch wieder in Vögelsen gefeiert. Herzlich Willkommen!

Dombauhütte 2020 – 16. bis 19. Juli

In diesem Jahr wieder unter dem großen Zeltdach am Dom: Die Dombauhütte lädt dazu ein, mit Spitzeisen und Holzknüpfel am Naturstein zu arbeiten. Mit einer Andacht wird jeder Tag enden.

Termine: Donnerstag, 16.7. und Freitag, 17.7. von 16 bis 20 Uhr; Sonnabend, 18.7. von 10 bis 18 Uhr; Sonntag, 19.7. von 11 bis 16 Uhr.  

Anmeldungen bitte an Hans-Martin Kätsch, Telefon 04131/608 23 06

Kwaziwai – Frauen aus Simbabwe laden ein

Am 6. März ist Weltgebetstag

Wussten Sie, dass Simbabwe „Altes Steinhaus“ bedeutet? Und dass das Great Zimbabwe Monument, die Große Einfriedung mit Ringmauer und Turm, das größte antike Denkmal Afrikas südlich der Sahara ist? Es zeugt von dem goldenen Zeitalter einer hochentwickelten Handewerker- und Handelsnation zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert nach Christus. 

Dies und vieles andere wird zu erfahren sein beim Weltgebetstagsgottesdienst am 6. März in Vögelsen. Frauen aus Simbabwe haben die Ordnung für den diesjährigen Gottesdienst entwickelt. Sie freuen sich, dass an diesem Tag rund um den Globus Christinnen und Christen mit ihnen Gottesdienst feiern, ihnen zuhören, wenn sie von den Nöten und Schwierigkeiten der Menschen in ihrem Land erzählen, und sich ihrem Gebet anschließen werden. „Steh auf und geh!“ – das ist das Motto, unter das sie ihren Gottesdienst gestellt haben. Schon im Befreiungskampf gegen das weiße Regime spielten Frauen eine bedeutsame Rolle. Aus ihrem Glauben heraus versuchen sie auch heute immer wieder die Kraft zu schöpfen aufzustehen und ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Das Weltgebetstagsteam der Kirchengemeinde Bardowick steckt mitten in den Vorbereitungen für einen fröhlichen und nachdenklichen Gottesdienst. Bunt soll er wieder werden, mit Eindrücken aus Simbabwe, afrikanischen Liedern, einem Bibeltext im Zentrum, den wir mit den Frauen aus Simbabwe teilen, solidarischem Beten – und im Anschluss einem Imbiss mit Leckerbissen aus – na klar! – Simbabwe.

Herzlich Willkommen am 6. März um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Vögelesen!

Am Aschermittwoch beginnt die Passionszeit

Am Aschermittwoch ist alles vorbei… Zugegeben, der Karneval spielt keine so große Rolle in unseren Breiten. Und auch dort, wo die Jecken so richtig närrisch sind, wissen viele vielleicht nicht mehr, wozu er ursprünglich diente: Es noch einmal so richtig krachen zu lassen, bevor mit der Fastenzeit das große Verzichten begann. Fasten als eine Art Selbstgeißelung mit Trauerflor, das will heute kaum noch jemand.

Doch mit dem Slogan „Verzicht – ein Gewinn“ wurde in den letzten Jahren in unserer Kirche die Fastenzeit als etwas durchaus Positives wiederentdeckt. Die gut sieben Wochen der Passionszeit nutzen, um bewusst die eine oder andere Lebensgewohnheit zu hinterfragen, es einmal anders auszuprobieren, bewusst auf etwas zu verzichten, das vielleicht ein „Zuviel“ und damit schädlicher Ballast ist. Oder auch einmal „Sieben Wochen mit…“ – einem täglichen Spaziergang zum Beispiel für jemanden, dem es sonst an Bewegung und frischer Luft fehlt. Nach so einer Zeit bewusster Veränderung von Gewohnheiten entdeckt die eine oder der andere zu Osten, am Fest der Auferstehung, dass da tatsächlich etwas neu geworden ist im eigenen Leben.

Mit der Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit bietet der Kirchenkreis Lüneburg wieder eine Veranstaltungsreihe an, die dazu einlädt, unseren Lebensstil im Hinblick auf unsere Verantwortung für die Schöpfung zu überdenken. Mit interessanten Referenten wird an jedem Freitagabend ein anderer Aspekt in einem Gemeindehaus in und um Lüneburg beleuchtet. Daten und Orte finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Passionszeit – das bedeutet für Christen auch, den Leidensweg Jesu zu erinnern – und gleichzeitig das Leiden vieler Menschen unserer Zeit, Deshalb feiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Lüneburg (ACK-L) an jedem Donnerstag eine ökumenische Passionsandacht an einem besonderen Segensort – einem Ort, an dem Menschen in verschiedenen Lebenslagen Zuflucht, Anlaufstelle, offene Herzen und helfende Hände finden.  Die Kindertafel in Lüneburg, ein Seniorenheim und Lydias Haus in Bardowick sind einige dieser Orte. Daten und weitere Hinweise finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

In unserer Kirchengemeinde wird die Passionszeit am Aschermittwoch mit der Möglichkeit des Schweigens im Dom eröffnet.

Im März laden wir zur Fastenzeit in die Kirche auf dem Niklaihof: Jeden Montag, Mittwoch und Freitag zum Morgenlob um 9 Uhr, jeden Donnerstag zum Nachtgebet um 19 Uhr.

Besonders intensiv begehen wir miteinander die Karwoche, die letzte Woche vor Ostern: Mit Passionsandachten in der Kapelle auf dem Nikolaihof von Montag bis Mittwoch, dem Tischabendmahl im Dom am Gründonnerstag und am Karfreitag mit einem Abendmahlsgottesdienst im Dom, einem weiteren „Domschweigen“ und einem Taizé-Gebet in St. Marianus. Am Karsamstag dann – Stille. Bevor es am Sonntag Ostern werden darf!

Festival der regionalen Musikkultur

Erstmals veranstaltet der Landkreis Lüneburg ein Festival der regionalen Musikkultur, um die Vielfalt und Vielzahl der ehrenamtlich musizierenden Bläserchöre, Orchester und Ensembles im Landkreis sichtbar zu machen und zu würdigen. Es handelt sich um insgesamt 5 Konzerte, bei denen unterschiedliche Bläserformationen auftreten.

Am 22.02.findet um 15 Uhr das 2. Festival-Konzert statt. In der Pauluskirche präsentieren sich der Posaunenchor Vögelsen-Radbruch, der Posaunenchor von St. Marien Scharnebeck, der Posaunenchor des Kirchenkreises Lüneburg und das Posaunenorchester der Kirchengemeinde Neetze. Insgesamt 90 Mitwirkende werden ein abwechslungsreiches Konzert veranstalten.

Der Eintritt ist frei.

Ein großer Erfolg: Die Bardowicker Weihnachtsstube

Heiligabend 2019 fand zum ersten mal die Weihnachtsstube im Gemeindehaus in Bardowick statt. den besonderen Abend haben 20, bis dahin teilweise fremde Menschen gemeinsam verbracht. 

Die Idee, den Heiligabend mit anderen zu verbringen, haben wir, die Familie Langbartels, aus der Nachbargemeinde Adendorf mitgebracht. Mit Unterstützung der Kirchengemeinde entstand die Weihnachtsstube – anders & gemeinsam. 

„…gerne möchte ich mich für den fantastischen heiligen Abend in Bardowick bedanken…“ (Ehepaar aus Handorf)

Das Helferteam hatte das Gemeindehaus am Heiligabend in eine Stube verwandelt. Eine festlich gedeckte Tafel bildete den Mittelpunkt. Ein geschmückter Weihnachtsbaum (sogar mit Eisenbahn, die um den Baum fuhr), Weihnachtsmusik und Kerzenlicht haben dazu beigetragen, dass der Gemeinderaum wie eine Weihnachtsstube aus vergangenen Tagen wirkte. 

Die Gäste, die aus der Kirchengemeinde, aber auch aus Lüneburg und Einsen kamen, erwartete ein 3-Gänge-Menü. Gestartet wurde mit Kürbissuppe, anschließend gab es Gulasch mit Rotkohl und Kartoffeln. Den süßen Abschluss bildeten Mousse au Chocolate, Tirami Su, Himbeer-Baiser-Sahne und Obstsalat. Klassisch gab es zum Essen Wasser und Wein. Weihnachtsplätzchen, Stollen, Spekulatius und Lebkuchen, aber auch Datteln und Feigen konnten genascht werden. Über den Abend verteilt wurden Weihnachtslieder gesungen, ein Gedicht aus Kindheitstagen und eine Geschichte über Frieden, Liebe, Glaube und Hoffnung vorgetragen. Zum Abschluss haben die Gäste Friedenslichter angezündet. 

„…es war ein Erlebnis, welches man immer behält und nicht mehr vergisst….“ (Teilnehmerin aus Lüneburg)

Gemeinsam haben alle dazu beigetragen, dass der Heiligabend anders und besonders war. Ein besonderer Dank gilt der Kirchengemeinde, die die Idee einer Weihnachtsstube von Anfang an unterstützt hat. Die Räumlichkeiten wurden zur Verfügung gestellt und die Kosten übernommen. Des Weiteren ein herzlicher Dank an das Helferteam, meine Familie und Andrea Schröder-Ehlers und ihrem Lebensgefährten, die sofort bereit waren, uns bei allen Handgriffen zu unterstützen und die Dessertvarianten gezaubert haben.

Danke an die Grundschule Vögelsen, deren Weihnachtsbaum auch an Heiligabend eine Stube hell erleuchten konnte. Danke an die Feuerwehr Mechtersen, die ihre Blumendeko ebenfalls an uns weitergegeben hat. Danke an Dietlind Kemmler, die Weihnachtslieder auf dem Klavier begleitet hat und mit ihrem Mann beim Aufräumen geholfen hat. Danke an alle, die an uns gedacht haben und gutes Gelingen gewünscht haben. 

Für uns war ein anderer Heiligabend wunderschön. Das macht uns glücklich und wir freuen uns bereits auf das nächste Mal.

Aline Langbartels

 

 

Waldweihnacht in Wittorf am 23.12.

Nun kann es Weihnachten werden. Mit dem letzten Türchen des Bardowicker Adventskalenders geht es am 23.12. um 18 Uhr in das Waldstück am Ende des Heidewegs in Wittorf. Mit Musik, Geschichten, Lagerfeuer, Suppe und Punsch stimmen Hans-Martin Kätsch und Elke Spinneker auf den Heiligen Abend ein.

Oh du Fröhliche: Weihnachtssingen im Dom

Für alle, die sich gern singend in Weihnachtsstimmung bringen, laden Kantor Peter Elflein und Küsterin Martina Kröger zum gemeinsamen Singen in den Bardowicker Dom ein. Am Freitag, den 20.12. um 18 Uhr sind Groß und Klein herzlich willkommen. Wir freuen uns auf viele Stimmen, die den Dom erklingen lassen!

Friedenslicht-Gottesdienst am 4. Advent

Seit 1986 wird in jedem Jahr das Friedenslicht von einem Kind in Bethlehem entzündet und dann mit dem Flugzeug nach Wien transportiert, von wo Pfadfinder es verteilen. In diesem Jahr lautet das Motto: Mut zum Frieden. Pfadfinder aus Radbruch holen es aus Hamburg und die Kirchengemeinde Bardowick gibt es am 4. Advent im Gottesdienst um 10 Uhr im Bardowicker Dom an alle BesucherInnen.  
Mit Windlichtern oder Kerzengläsern oder aber den Kerzen, die im Gottesdienst für 3 Euro zu erwerben sind, kann jede und jeder sich das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.
Im letzten Jahr hat eine Familie es von Bardowick bis nach Ostfriesland und von dort weiter ins Rheinland gefahren, viele andere lassen das Licht bis nach Neujahr weiter brennen – sie zünden einfach Kerze an Kerze an. 
 
https://www.friedenslicht.de