für alle Beiträge die als Thema die Erwachsenen haben.

„… und aus ihrer dunklen Erde blüht die Hoffnung“

Durch die Passionswoche gehen und Ostern feiern in St. Peter und Paul

In der Mitte der Nacht liegt der Anfang eines neuen Tags,

und aus ihrer dunklen Erde blüht die Hoffnung.

So wollen wir Ostern erleben – im Osternachtsgottesdienst früh am Ostermorgen auf dem Nikolaihof. Wenn wir uns um 5.30 Uhr am Feuer vor der Kirche versammeln, ist noch Nacht. Am Feuer entzünden wir die Osterkerze, nehmen ihr Licht mit und ziehen in die dunkle Kirche ein. Gemeinsam erleben wir dort im Laufe der Liturgie, wie sich das Licht ausbreitet. Wir geben es untereinander weiter, und gleichzeitig, fällt durch die Fenster nach und nach das Licht des neuen Tages in die Dunkelheit der Nacht. Wir erleben es mit unseren Sinnen und wir hören: Christus ist auferstanden! Der Tod hat nicht länger das letzte Wort. Wir feiern den Sieg des Lebens.

In der Passionswoche bereiten wir uns auf diesen Höhepunkt vor: Von Montag bis Mittwoch feiern wir im Dom Passionsandachten. Am Donnerstag versammeln wir uns an einer langen Tafel im Chorraum des Doms zum Tischabendmahl und erinnern uns an das letzte gemeinsame Mahl Jesu mit seinen Jüngern. Der Karfreitag steht ganz im Zeichen des Gedenkens an Jesu Leiden und Sterben – und an seine Gegenwart überall dort, wo Menschen heute unermessliches Leid erfahren. Wir feiern einen Abendmahlsgottesdienst im Dom und abends ein Taizégebet in St. Marianus. Am „Stillen Samstag“ ist Zeit zum Domschweigen.

Und dann Ostern: Neben dem Osternachtsgottesdienst feiern wir am Ostersonntag einen Festgottesdienst mit Abendmahl und Posaunenchor im Dom uind am Ostermontag einen Familiengottesdienst mit Taufe.

Alle Termine finden Sie auch in unserem Veranstaltungskalender.

Alles war bereit – und viele kamen. Ein Rückblick auf den Weltgebetstag

Unter dem Motto „Kommt, alles ist bereit!“ stand der Weltgebetstag am 1. März. Die Gottesdienstordnung kam aus Slowenien und passend dazu wurden die Besucher nach slowenischer Sitte mit Brot, Olivenöl und Salz empfangen. Vor dem Gottesdienst gab es kreative Informationen über Slowenien, die Lebensgeschichten einiger slowenischer Frauen und einen kleinen Sprachkurs, so dass sich alle mit „Dober večer“ (Guten Abend) begrüßen konnten.

Im Mittelpunkt stand der gedeckte Tisch im Gottesdienstraum und das Gleichnis vom großen Gastmahl im Lukasevangelium. Darin lädt ein vermutlich reicher Mann zum Essen ein, aber als er seinen Diener  ausschickt, um die Gäste persönlich abzuholen, sagen alle ab. Der Gastgeber wird zornig, sendet seinen Diener jedoch weitere Male aus, um die Armen und Ausgegrenzten der Gesellschaft einzuladen. Und am Ende heißt es: Es ist immer noch Platz. Dieses Gleichnis Jesu, das er in einem Gespräch über wahre Gastfreundschaft erzählt, setzte das Team mit dem gedeckten Tisch  treffend in Szene.

Zwölf Frauen aus dem Vorbereitungsteam sorgten für die kreative Umsetzung des Gottesdienstes, dazu gab es viele fröhliche und schöne Lieder, teils slowenischen Ursprungs, begleitet mit Gitarren, Flöte und Percussion durch die Gitarrengruppen und die KeinChorSingers. Kostproben der slowenischen Küche und viele Gespräche rundeten den Abend ab.

Für die großzügige Kollekte, die an langjährige Projekte des Weltgebetstages geht danken wir herzlich! Sie wird genutzt, um in verschiedenen  Ländern besonders Mädchen und Frauen zu unterstützen und stark  zu machen.

Freiraum: „Bibelgespräch“

Der Anfang ist gemacht

Gemeinsam in der Bibel lesen – mit diesem Anliegen trafen wir uns  in aller Freiheit an einem Dienstagabend im Gemeindehaus Vögelsen zu einem ersten tastenden und schnuppernden Kennenlernen: Sieben Menschen unterschiedlichen Alters aus verschiedenen Dörfern unserer Gemeinde und Pastor Hans-Martin Kätsch. Ganz unterschiedliche Erfahrungen mit der Bibel brachten wir mit: Was für den einen ein heiliges Buch ist, das voller Erfahrungen von Menschen mit Gott steckt, ist für die andere eher ein Buch mit sieben Siegeln. Manchen ist die Bibel vertraut, manchen eher fremd. Und so schlugen wir sie auf und stiegen unvermittelt ein in die Texte des Markusevangeliums, die von der Leidensgeschichte Jesu erzählen. Weit sind wir nicht gekommen: Bereits in den ersten neun Versen steckte so viel Gesprächsstoff! Wir haben Gedanken und Erfahrungen geteilt, einander zugehört, Entdeckungen gemacht, Fragen gestellt – und bald gemerkt: Das ist ein spannender Weg, auf den wir uns gemacht haben, und wir möchten ihn weiter gehen.

Zum „Freiraum: Bibelgespräch“ laden wir künftig an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat (außer im Juli) von 20 Uhr bis 21.30 Uhr ins Gemeindehaus Vögelsen ein. Wir sind ein offener Kreis, zu dem jede und jeder in aller Freiheit jederzeit dazu stoßen kann. Bringen Sie, wenn vorhanden, bitte eine Bibel mit!

Herzlich willkommen!

Alles hat seine Zeit

Alles hat seine Zeit…die Kindheit, die Jugend, das Erwachsenenalter, die Lebensmitte, das Alter.
Jede Lebensstufe bringt Schönes und Schweres, hat Krisen und Chancen. Was morgen sein wird, hat seine Wurzeln oft schon im Gestern. Und heute wird sich klären müssen, ob das Morgen trittfest ist.

Wie gehen wir mit unserer Zeit um?
Jagen wir bloß von einem zum anderen?
Zerrinnen die Tage nur so?Was bleibt?

Im Alten Testament wird die Geschichte von Josef erzählt. Was ist der rote Faden seiner bewegenden Biografie?

Wir laden Sie ein in das ev. Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Peter und Paul Bardowick, Beim Dom 5 in Bardowick

Montags 19.30 – 22.00 Uhr
11. März
18. März
25. März
01. April
Abschlussabend: am 8. April 2019

Anmeldungen bitte im
Kirchenbüro, Tel. 04131/121143 oder bei
Dietlind Kemmler Tel. 04131/64643

 

Fasten für das Klima

Auftakt zur Kirchenkreis-Fastenaktion in Vögelsen

Unter dem Motto „Soviel du brauchst“ lädt der Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg zur Fastenaktion 2019 für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit ein. In der Passionszeit lädt er dazu ein, unsere Lebensweise im Hinblick auf den Umgang mit der Schöpfung bewusst zu bedenken und neue Wege auszuprobieren. Der Ausschuss für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung bietet in wechselnden Gemeinden sechs Abende zur Einstimmung in das Thema der folgenden Woche an.

Die Auftaktveranstaltung findet am Freitag, 8. März, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Vögelsen statt. Sie wird von Pastorin Barbara Grey und Team gestaltet. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Band „Jukebox Unplugged“.

Die Folgeveranstaltungen entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender.

Mehr Information zur Fastenaktion 2019 finden Sie hier: http://www.klimafasten.de

Am 1. März ist Weltgebetstag

Am 1. März ist es wieder soweit: Ein Gebet wandert einen ganzen Tag lang – 24 Stunden – um den Erdball und verbindet Menschen in über 120 Ländern miteinander.  Jedes Jahr erzählen andere Frauen von der Schönheit und von den Sorgen ihres Landes, erarbeiten eine Gottesdienstordnung zu einem Thema und laden zum gemeinsamen Gebet ein – über alle geographischen, konfessionellen und kulturellen Grenzen hinweg.

Es ist noch Platz! – Gastfreundschaft ist das Thema der Frauen aus Slowenien. Sie haben die Texte und Ideen für den diesjährigen Gottesdienst erarbeitet. Seit vielen Wochen hat das Weltgebetstagsteam unserer Kirchengemeinde sich mit dem Land Slowenien und mit den Texten für den Gottesdienst beschäftigt, haben Menschen Lieder eingeübt und Kochrezepte ausprobiert.

Jetzt ist alles bereit. Lassen Sie sich einladen zu einem bunten, fröhlichen und auch nachdenklichen Gottesdienst, zum Singen, Feiern und gemeinsamen Essen am 1. März um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Vögelsen!

 

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Weltgebetstags-Team auf dem Schöpfungsweg in Ebstorf

Als Nachklang zum Weltgebetstag 2018 aus Surinam unter dem Thema „Gottes Schöpfung ist sehr gut“ haben sich zehn Frauen aus dem Weltgebetstagsteam unserer Gemeinde aufgemacht, den Schöpfungsweg zwischen Ebstorf und Melzingen zu begehen. Auf einer Wegstrecke von knapp sechs Kilometern sind dort neun Bildtafeln mit Werken des Künstlers Werner Steinbrecher (1946-2008) aufgestellt.

Steinbrecher, der übrigens im Hospiz St. Marianus in Bardowick verstarb, schuf dieses Gesamtprojekt im Jahr 2007, während er schon an Krebs erkrankt war. Er illustrierte den biblischen Schöpfungsbericht aus Genesis 1 und setzte sich dabei mit der Schöpfung als einem dynamischen Prozess auseinander, in dem Gott, der Schöpfer und Bewahrer, den Mächten des Chaos und der Bedrohung eine heilsame Ordnung entgegensetzt, die jedoch immer wieder bedroht ist. Das Kreuz als Zeichen der leidenden Schöpfung ist auf allen Bildern zu erkennen. Es steht aber gleichzeitig auch für die Versöhnung zwischen Gott und Mensch und wird zum Baum des Lebens.

So endet der Weg an der neunten Station mit dem Ausblick auf den neuen Himmel und die neue Erde aus dem letzten Buch der Bibel (Offenbarung 21):

und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Siehe, ich mache alles neu.

Zweieinhalb Stunden lang gehen, betrachten, sich austauschen und auch mal schweigen in Gottes Schöpfung – ein wohltuender Nachmittag war das, so haben es alle empfunden.

Übrigens: Der Weltgebetstagsgottesdienst 2019 wird von Frauen in Slowenien erarbeit unter dem Thema „Es ist alles bereit!“. Näheres zu den Vorbereitungen in der Kirchengemeinde Bardowick zu gegebener Zeit an dieser Stelle!