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Nützt je nix! Ein Mutmacher aus Ostfriesland

Der Pastor ihrer Oma, so eine Kirchenvorsteherin, hat ihn von Besuchen bei ihrer Oma in guter Erinnerung. Wenn er dann ging, dann nie ohne einen Teller mit Kuchen von ihrer Oma. Er kam gerne.

Dieser Pastor ihrer Oma steht in seiner Kirche in Ostfriesland und hält seine Boßelkugel in der Hand, typisch für dort wie auch die Heilige Dreifaltigkeit, erzählt er. Die Heilige Dreifaltigkeit: Schwarztee, Kluntjes und Sahne. Ohne beides geht´s nicht.

Ohne „Nützt je nix“ geht es aber auch nicht! Er erzählt von den Kranken, den Trauernden, von seinen Besuchen und den ganz alltäglichen Situationen, in denen es dann irgendwann „Nützt je nix“ heißt. Ist so, auch gut so, passt. Kann man nichts machen außer hinnehmen, ertragen und aushalten.

Eigentlich immer, aber in diesen Tagen besonders hilft ein sinnierendes Schauen und Hören auf die Heilige Dreifaltigkeit! Das Knistern, wenn der heiße Schwarztee auf die Kluntjes trifft, leise und knackend. Dann mit dem Löffel Sahne entfalte sich der Traum wieder besserer Zeiten. Wölkchen für Wölkchen – eine Utopie in Schwarztee eröffnet sich, immer anders, immer in Bewegung, aufhebend und entführend, für diesen einen Moment.

Und dann auch hier: Nützt je nix – Umrühren und Trinken!

Ihr und Euer Hans-Martin Kätsch

 

Hilfe und Solidarität in Corona-Zeiten – unsere Gemeinde ist für Sie da!

Die augenblickliche Situation mit vielen Einschränkungen hat Auswirkungen auf jede einzelne Person. Einige von uns sind nicht mehr so mobil oder sollten aufgrund von Vorerkrankungen oder des Alters auch das häusliche Umfeld nicht mehr verlassen.

Auch wenn unser gemeindliches Leben in den nächsten Wochen nahezu stillstehen muss, sind wir für Sie da und bieten Hilfe an! Melden Sie sich bei unserem Mitglied aus dem Kirchenvorstand, Steffi Bormann. Sie organisiert Einkäufe, holt Medikamente oder Rezepte für Sie und bringt es zu Ihnen nach Hause.

Sollte es im Notfall unumgänglich sein, können wir auch eine kurzfristige Kinderbetreuung organisieren. 

Wer helfen mag, ist ebenso herzlich eingeladen, sich zu melden. Allerdings bitten wir dabei um die gebotene Fürsorge: bitte melden Sie sich nur, wenn Sie ganz sicher sind, dass Sie keinen Kontakt zu möglicherweise infizierten Personen hatten.

Grundsätzlich setzen wir natürlich auf unsere christliche Nächstenliebe. Das fängt dabei an, denjenigen Lebensmittel zu bringen, die eben nicht das Haus verlassen können und es geht weiter mit der Einhaltung der Bitte, das soziale Leben auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

Steffi Bormann erreichen Sie unter Telefon 0176 – 4275 4278 oder unter bormann.s@freenet.de.

Gottesdienst zuhause – und doch mit anderen verbunden. Wie geht das?

Gottesdienst feiern kann man auch zuhause. „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“, ist das Versprechen Jesu. In längst vergangenen Zeiten war es üblich, die ganze Familie zur Hausandacht zu versammeln. Eine Tradition, die es sich lohnt, wieder aus der Mottenkiste zu holen in Zeiten, in denen öffentliches Leben nicht möglich ist.

„Gottesdienst zeitgleich“ – unter diesem Titel hat die Evangelische Landeskirche Hannovers einen Vorschlag ins Netz gestellt, mit dessen Hilfe jeder und jede zuhause einen kleinen Gottesdienst feiern kann. Und wenn Sonntags morgens um 10 Uhr die Glocken des Doms läuten, können wir in unseren Häusern zusammen feiern und beten und uns dabei verbunden wissen mit Christinnen und Christen in anderen Häusern, die gerade dasselbe tun.

Im Folgenden finden Sie den vorgeschlagenen liturgischen Ablauf für einen solchen kleinen Gottesdienst zuhause:

LITURGIE

„Gottesdienst zeitgleich“

Die schräg gedruckten Texte können jeweils von einer Person, im Wechsel oder von allen gemeinsam gelesen werden.

  • Glocken läuten zur vereinbarten Zeit
  • Kerze entzünden
  • Einstimmung

Die Glocken läuten und rufen zum Gebet.

Jesus sagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Wir sind versammelt. An unterschiedlichen Orten. Zur gleichen Zeit. Im Glauben.

Wir feiern in Gottes Namen. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

 

  • Gebet zur Einkehr und zur Verbundenheit miteinander an verschiedenen Orten

Gott.

Ich bin hier.

Und Du bist hier.

Ich bete zu Dir.

Und weiß: ich bin verbunden.

Mit Dir.

Mit anderen, die zu Dir beten.

Genau jetzt.

Genau so.

Ich bin hier.

Und Du bist hier.

Das genügt.

Und ich bringe Dir alles, was ist.

Stille

Höre auf unser Gebet.

Amen

 

  • Bibeltext des Tages

Die Lesungstexte für den jeweiligen Sonn- oder Feiertag finden Sie z.B. unter www.kirchenjahr-evangelisch.de

 

  • Lied des Tages (Text lesen oder in Hausgemeinschaft miteinander singen)

Das Wochenlied findet sich ebenso unter www. Kirchenjahr-evangelisch.de. Oder singen Sie einfach, was Sie mögen

 

  • Verkündigungsimpuls

Hier muss niemand eine Predigt halten. Sie können sich auch untereinander über den Text austauschen. Oder ihm einfach einen Moment in Stille nachsinnen.

 

  • Fürbitten

Gott.

Wir sind verbunden.

Als Menschen mit Menschen.

Als Glaubende miteinander.

Als Glaubende und Menschen mit Dir.

Wir bringen Dir unsere Gedanken, unser Danken und unser Sorgen.

Heute.

Stille

Wir denken an alle, die wir lieben.

Was tun sie gerade?

Stille.

Wir denken an alle, die in diesen Zeiten noch einsamer sind.

Stille.

Wir denken an alle Kranken.

Und an alle Kranken in Krankenhäusern, die keinen Besuch haben können.

Stille.

Wir denken an alle, die helfen.

Sie setzen sich und ihre Kraft und ihre Gaben ein füreinander.

Stille.

Gott.

Wir sind Deine Menschen.

Wir sind miteinander verbunden.

Atmen die Luft Deiner Schöpfung.

Beten zu Dir in allem, was ist.

Beten zu Dir mit den Worten, die uns im Herzen wohnen:

  • Vater Unser
  • Segen

Hände öffnen und laut sprechen:

Gott segne uns und behüte uns.

Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.

Amen

Oder

Fenster öffnen. Einatmen. Ausatmen. Spüren, dass Du da bist. Spüren, dass andere da sind. Genau jetzt. Genau so. Verbunden. Miteinander. Mit Gott. Im Glauben. Einatmen. Ausatmen. Und leise sprechen „Gott spricht: Ich will Dich segnen und Du sollst ein Segen sein.“  (oder ein anderes Segenswort oder ein anderes Wort, das gerade Kraft gibt). Mehrmals wiederholen und dabei vielleicht lauter werden. Stille. Einatmen. Ausatmen. Fenster schließen.

 

  • Kerze löschen

Sie finden diese Liturgie als Dokument zum Ausdrucken unter folgendem Link: https://www.landeskirche-hannovers.de/damfiles/default/evlka/presse-medien/news/2020/Corona/Liturgie-Hausandacht-_Gottesdienst-zeitgleich__1.docx-4cc6df609a65436ad6dced3156509f62.pdf

Das öffentliche Leben steht still – auch alle Gottesdienste entfallen

Aktualisierung 17.03.2020: Leider können wir aufgrund der neusten Entwicklungen den Dom nicht mehr für Sie geöffnet halten. Auch das Büro wird für den Besucherverkehr geschlossen, ist aber selbstverständlich zu den gewohnten Zeiten telefonisch für Sie erreichbar.

 

„Vieles was uns wie selbstverständlich erscheint, wird momentan fragwürdig“, so Landesbischof Ralf Meister.

Und ja – diese Situation ist für uns alle merkwürdig, vielleicht beängstigend. Denn auch unser kirchliches Leben kann in der Öffentlichkeit im gewohnten Rahmen nicht mehr stattfinden, wir schließen uns den Empfehlungen unserer Landeskirche zum Schutz vor der Ausbreitung des COVID-19 Virus natürlich an.

Damit entfallen sämtliche Veranstaltungen unserer Gemeinde – von Besuchen über Gruppentreffen, von Andachten über Gottesdienste. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 19. April.

Wir halten Sie hier auf dem Laufenden – und für ein Gebet ist der Dom zu den gewohnten Zeiten geöffnet! Und selbstverständlich sind wir für Sie erreichbar!

„Aus Liebe, vor allem aber auch in Besonnenheit handeln wir. Bleiben Sie behütet!“, so Ralf Meister. Dem schließen wir uns an.

 

 

ABGESAGT: Unser Cocktailabend muss wegen Corona ausfallen!

Schweren Herzens müssen wir aus Sicherheitsgründen den lange geplanten Cocktailabend absagen. Wir werden ihn im Herbst nachholen!

Redet mit uns, nicht über uns! Darum bitte die Landwirte bei ihren Trecker-Protestzügen immer wieder. Nun wollen wir ins Gespräch kommen und kontrovers diskutieren. 

Am Freitag, 13. März um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Vögelsen erwarten wir fünf Landwirte aus unseren Gemeinden:

 Johann Fehlhaber aus Wittorf, Volker Kruse aus Radbruch, Daniel Peters aus Bardowick, Max Cordes aus Vögelsen und Carl Neben aus Mechtersen stellen sich den Fragen des Publikums.

Warum sind die Landwirte unzufrieden? Was hat sich verändert in den letzten Jahrzehnten? Wie kann Landwirtschaft noch umweltverträglicher werden? Was hat der Verbraucher in der Hand? Was kann und muss die Politik tun? Oder geht es schlicht und einfach nur ums Geld?

Ricarda Rabe, Pastorin für Kirche und Landwirtschaft vom Haus Kirchlicher Dienste aus Hannover wird sprechen, moderiert wird die Veranstaltung von Sören Eggers aus Radbruch, Student der Agrarwirtschaft.

Bei Cocktails und einem kleinen Imbiss lässt es sich trefflich diskutieren und wir freuen uns auf viele Gäste.

Steh auf und geh! – Das war der Weltgebetstag aus Simbabwe

Unter afrikanischen Klängen zieht das Weltgebetstagsteam mit Tüchern in den Farben Simbabwes in den Kirchraum in Vögelsen ein. – Aber was ist das? Eine Frau liegt auf ihrer Matte und schläft! Sie muss erst einmal geweckt werden. „Steh auf und geh!“ Mit diesem kleinen, humorvollen Anspiel sind wir gleich mitten im Thema des Gottesdienstes.

Die Geschichte von der Krankenheilung am See Betesda haben die Frauen aus Simbabwe in den Mittelpunkt ihrer Weltgebetstags-Ordnung gestellt. Denn auch sie möchten gern aufstehen, wünschen sich Versöhnung und Heilung für ihr Land, das wirtschaftlich am Boden liegt und in dem Gewalt und ethnische Säuberungen traumatische Verletzungen hinterlassen haben. Sie haben Briefe geschrieben an die Christen in der ganzen Welt und freuen sich, dass sie an diesem 6. März rund um den Erdball in den Weltgebetstagsgottesdiensten vorgelesen werden, dass Menschen ihnen zuhören und mit ihnen beten. 

Doch auch für uns persönlich als Gottesdienst-Teilnehmer*innen in Vögelsen stellt die biblische Erzählung Fragen:

  • Was bedeutet es für dich, wenn Jesus dir sagt: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“? 
  • Was ist deine Antwort auf die Frage Jesu: „Willst du gesund werden?“
  • Welche Hindernisse stehen einer Veränderung im Weg?
  • Was brauchst du, damit du aufstehen kannst?

Es war ein nachdenklicher, dann aber auch wieder bunter und fröhlicher Gottesdienst, zu dem die afrikanischen Lieder natürlich nicht unerheblich beitrugen. Und im Anschluss gab es ein Buffet aus leckeren Speisen nach Rezepten aus Simbabwe.

Übrigens: Der Weltgebetstag 2021 kommt aus dem ozeanischen Instelstaat Vanatu und wird am 5. März auch wieder in Vögelsen gefeiert. Herzlich Willkommen!

Weltgebetstag im KiGo Vögelsen


Kinder in Simbabwe basteln sich ihr Spielzeug selbst. Aus einem aufgeblasenen Gummihandschuh, den die Krankenschwester dagelassen hat, wird ein Fußball, wenn man ihn mit Stoff-Fetzen und Wolle umwickelt. Das und vieles andere über das Leben in Simbabwe haben wir im Kindergottesdienst erfahren. Aus Chenille-Draht haben wir Männchen gebastelt und sie mit Wollfäden in den Farben Simbabwes geschmückt.

Wir haben afrikanische Lieder gesungen, die Geschichte vom Kranken am Teich Betesda gehört und überlegt, was es für die Menschen in Simbabwe bedeuten könnte, wenn Jesus sagt: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“ 

Übrigens, liebe Erwachsene: Den Weltgebetstagsgottesdienst für „die Großen“ feiern wir am 6. März um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Vögelsen.

 

 

 

 

Wir trauern um Christian Fuchs

Nach einer schweren Erkrankung verstarb am Montag, den 24. Februar unser Mitglied des Kirchenvorstandes und Patron Christian Fuchs. Er hatte während der Klausur in der Woltersburger Mühle den Kirchenvorstand informiert, dass er zum Ende des Quartals seine ehrenamtliche Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen niederlegen muss. Sehr hatten wir gehofft, ihn noch länger in unserer Mitte haben zu dürfen. 

Wir werden ihn schmerzlich vermissen und trauern mit seinen Angehörigen. Es tröstet uns zu wissen, dass er in tiefem Glauben an Gott gehen konnte.

Kwaziwai – Frauen aus Simbabwe laden ein

Am 6. März ist Weltgebetstag

Wussten Sie, dass Simbabwe „Altes Steinhaus“ bedeutet? Und dass das Great Zimbabwe Monument, die Große Einfriedung mit Ringmauer und Turm, das größte antike Denkmal Afrikas südlich der Sahara ist? Es zeugt von dem goldenen Zeitalter einer hochentwickelten Handewerker- und Handelsnation zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert nach Christus. 

Dies und vieles andere wird zu erfahren sein beim Weltgebetstagsgottesdienst am 6. März in Vögelsen. Frauen aus Simbabwe haben die Ordnung für den diesjährigen Gottesdienst entwickelt. Sie freuen sich, dass an diesem Tag rund um den Globus Christinnen und Christen mit ihnen Gottesdienst feiern, ihnen zuhören, wenn sie von den Nöten und Schwierigkeiten der Menschen in ihrem Land erzählen, und sich ihrem Gebet anschließen werden. „Steh auf und geh!“ – das ist das Motto, unter das sie ihren Gottesdienst gestellt haben. Schon im Befreiungskampf gegen das weiße Regime spielten Frauen eine bedeutsame Rolle. Aus ihrem Glauben heraus versuchen sie auch heute immer wieder die Kraft zu schöpfen aufzustehen und ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Das Weltgebetstagsteam der Kirchengemeinde Bardowick steckt mitten in den Vorbereitungen für einen fröhlichen und nachdenklichen Gottesdienst. Bunt soll er wieder werden, mit Eindrücken aus Simbabwe, afrikanischen Liedern, einem Bibeltext im Zentrum, den wir mit den Frauen aus Simbabwe teilen, solidarischem Beten – und im Anschluss einem Imbiss mit Leckerbissen aus – na klar! – Simbabwe.

Herzlich Willkommen am 6. März um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Vögelesen!

Am Aschermittwoch beginnt die Passionszeit

Am Aschermittwoch ist alles vorbei… Zugegeben, der Karneval spielt keine so große Rolle in unseren Breiten. Und auch dort, wo die Jecken so richtig närrisch sind, wissen viele vielleicht nicht mehr, wozu er ursprünglich diente: Es noch einmal so richtig krachen zu lassen, bevor mit der Fastenzeit das große Verzichten begann. Fasten als eine Art Selbstgeißelung mit Trauerflor, das will heute kaum noch jemand.

Doch mit dem Slogan „Verzicht – ein Gewinn“ wurde in den letzten Jahren in unserer Kirche die Fastenzeit als etwas durchaus Positives wiederentdeckt. Die gut sieben Wochen der Passionszeit nutzen, um bewusst die eine oder andere Lebensgewohnheit zu hinterfragen, es einmal anders auszuprobieren, bewusst auf etwas zu verzichten, das vielleicht ein „Zuviel“ und damit schädlicher Ballast ist. Oder auch einmal „Sieben Wochen mit…“ – einem täglichen Spaziergang zum Beispiel für jemanden, dem es sonst an Bewegung und frischer Luft fehlt. Nach so einer Zeit bewusster Veränderung von Gewohnheiten entdeckt die eine oder der andere zu Osten, am Fest der Auferstehung, dass da tatsächlich etwas neu geworden ist im eigenen Leben.

Mit der Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit bietet der Kirchenkreis Lüneburg wieder eine Veranstaltungsreihe an, die dazu einlädt, unseren Lebensstil im Hinblick auf unsere Verantwortung für die Schöpfung zu überdenken. Mit interessanten Referenten wird an jedem Freitagabend ein anderer Aspekt in einem Gemeindehaus in und um Lüneburg beleuchtet. Daten und Orte finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Passionszeit – das bedeutet für Christen auch, den Leidensweg Jesu zu erinnern – und gleichzeitig das Leiden vieler Menschen unserer Zeit, Deshalb feiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Lüneburg (ACK-L) an jedem Donnerstag eine ökumenische Passionsandacht an einem besonderen Segensort – einem Ort, an dem Menschen in verschiedenen Lebenslagen Zuflucht, Anlaufstelle, offene Herzen und helfende Hände finden.  Die Kindertafel in Lüneburg, ein Seniorenheim und Lydias Haus in Bardowick sind einige dieser Orte. Daten und weitere Hinweise finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

In unserer Kirchengemeinde wird die Passionszeit am Aschermittwoch mit der Möglichkeit des Schweigens im Dom eröffnet.

Im März laden wir zur Fastenzeit in die Kirche auf dem Niklaihof: Jeden Montag, Mittwoch und Freitag zum Morgenlob um 9 Uhr, jeden Donnerstag zum Nachtgebet um 19 Uhr.

Besonders intensiv begehen wir miteinander die Karwoche, die letzte Woche vor Ostern: Mit Passionsandachten in der Kapelle auf dem Nikolaihof von Montag bis Mittwoch, dem Tischabendmahl im Dom am Gründonnerstag und am Karfreitag mit einem Abendmahlsgottesdienst im Dom, einem weiteren „Domschweigen“ und einem Taizé-Gebet in St. Marianus. Am Karsamstag dann – Stille. Bevor es am Sonntag Ostern werden darf!