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Osterweg für Kinder und Familien

Auf einem kleinen Spaziergang im und um den Dom herum kannst du die Ostergeschichte entdecken, dir etwas vorsingen lassen, beten, malen oder hüpfen und vieles mehr… Lass dich überraschen!  Ostersonntag und Ostermontag von 10-17 Uhr. Alles, was Du für den Spaziergang brauchst, findest du im Dom.

Frei von Sklaverei und Tod: Pessach beziehungsweise Ostern.

Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!

Eine jüdische Stimme

Pessach feiert den Auszug Israels aus der Sklaverei Ägyptens. In Erinnerung an diesen Befreiungsakt Gottes wird eine Woche lang ein Fest begangen, das bei religiösen wie bei säkularen Juden so tief verankert ist wie wohl kein anderer jüdischer Feiertag. Während der Pessachwoche werden alle Getreideprodukte aus dem Haushalt verbannt und an deren Stelle das „Ungesäuerte Brot“, die Matzah, und aus Matzemehl hergestellte Teigwaren gegessen.

Ein zentrales Gebot des Festes lautet, den Kindern von Auszug und Befreiung zu erzählen, um auch ihnen diese Identifikation mit der Geschichte Israels zu ermöglichen. So beginnt das einwöchige Pessachfest mit dem Sederabend: Familie und Freunde oder auch die Gemeindemitglieder versammeln sich zu einem Festmahl, das einer bestimmten Ordnung („Seder“) folgt. Im Zentrum steht das gemeinsame Lesen der Haggadah, der mit Kommentaren, Psalmen und Liedern angereicherten Erzählung vom Auszug aus Ägypten. Dazu werden symbolische Speisen verzehrt, die die Bitternis der Sklaverei verdeutlichen sollen. Dieses Ritual richtet sich an Kinder und Erwachsene gleichermaßen, denn jede/r ist aufgefordert, sich als Teil dieser Geschichte zu erleben und sie sich zueigen zu machen.

– Rabbinerin Dr.in Ulrike Offenberg

Eine christliche Stimme

Die Beziehung zwischen Pessach und Ostern lädt zum Nachdenken über die Beziehung von Judentum und Christentum ein. Die beiden Feste finden ungefähr zur selben Zeit (wenn auch nicht am selben Tag) statt. Sie thematisieren Befreiung.

Dabei ist es interessant, wie wenig dem Judentum und Christentum gemeinsame Themen in den Gottesdiensten vorkommen. Die Kerntexte der Synagogenliturgie (Ex 12,21– 51Jos 3,5–75,2–6,1.27) und der Haggada (Jos 24,2–4Dtn 6,2126,5–8) spielen keine Rolle zu Ostern.

Darin zeigt sich, dass die Feiern der österlichen Tage einer anderen Erzählung folgen als das biblische und das spätere jüdische Pessach. Sie bilden die im Neuen Testament erzählte Geschichte vom Einzug in Jerusalem (Palmsonntag) zum letzten Abendmahl, zur Fußwaschung und dem Gebet am Ölberg (Gründonnerstag), zu Leiden, Tod und Begräbnis (Karfreitag) und schließlich zur Auferstehung Jesu (Karsamstag und Ostersonntag) ab. Die christliche Gemeinde erlebt die letzten Tage Jesu – nicht den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten.

– Prof. Dr. Clemens Leonhard

Die Passions- und Osterzeit war jahrhundertelang Pogromzeit. Jüdinnen und Juden wurden fälschlich für den Tod Jesu verantwortlich gemacht, gequält und ermordet. Christinnen und Christen müssen den Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden widerstehen. Als Geschwister die Treue Gottes bezeugen!

Eine jüdische Stimme

Antisemitismus hatte und hat mörderische Folgen, und selbst seine „milderen“ Varianten vergiften das Leben. Die religiös, rassisch oder politisch begründete Abwertung des Judentums fordert die jüdische Gemeinschaft zu allen Zeiten zu Antworten heraus. Manche Jüdinnen und Juden versuchten den Demütigungen zu entgehen, indem sie möglichst wenig als solche erkennbar sind und sich an die Umgebung assimilieren. Am anderen Ende des Spektrums finden sich jene, die diese Bemühungen als aussichtslos verwarfen und die Errichtung eines eigenen Gemeinwesens erstrebten, in dem Judenhass keine Chance mehr haben würde.

Jüdische Gegenwehr äußerte sich auch in vielfältigen Formen von Aufklärung, Apologetik und Entkräftung antisemitischer Anwürfe. Der Verunsicherung von außen wurde Stolz auf die eigene Kultur, Religion und Geschichte entgegengesetzt. Nur wenige ließen sich beeindrucken von christlichen Missionierungsversuchen, gleich ob sie als Zwang oder in vermeintlicher Liebe vorgetragen wurden.

– Rabbinerin Dr.in Ulrike Offenberg

Eine christliche Stimme

„Der Antisemitismus hat …. seinen Sitz …. in einem bösen Herzen.“

Peter von der Osten-Sacken

Das vorangestellte Zitat eines der Großen im jüdisch-christlichen Dialog verweist darauf, dass es sich hier um eine theologisch begründete Reflexion zum Antisemitismus handelt. Es geht mithin nicht um die gesellschaftlich-politische Analyse des Antisemitismus, der in den letzten Jahren auch in Deutschland immer unverhohlener seine Fratze zeigt und Jüdinnen und Juden existentiell und damit die gesamte demokratische Kultur und Gesellschaft bedroht. Diesen Antisemitismus zu bekämpfen ist Aufgabe dieser Gesellschaft, und zwar nicht nur aus Verantwortung vor der Geschichte und aus Solidarität, sondern auch aus der Einsicht, dass da, wo er obsiegt, keine menschenwürdige Existenz mehr möglich ist.

Die anders fundierte Rede vom Antisemitismus unterscheidet sich nicht zuletzt dadurch, dass ihr die distanzierte abstrakte Redeform nur begrenzt möglich ist. Gewiss ist es durchführbar, den Antisemitismus als ein Phänomen der Kirchengeschichte zu beschreiben, das je unterschiedlich Theologie und Kirche beeinflusste, aber selbst in diesem Kontext kann nicht davon abgesehen werden, dass Sünde getan wird, es also Akteure der Sünde gibt. Wenn man vom Antisemitismus spricht, kann man von den Antisemiten nicht schweigen. Ihre Haltung und Tun müssen als Sünde benannt werden, weil sie eine Verneinung der Anderen leben, biblisch gesprochen: sie hassen. Sie können sich einreden, ihr Hass wäre beschränkt auf bestimmte Menschen, aber der Antisemitismus ist eine Sünde, die den Menschen zur Gänze erfasst. Es gibt keine guten Antisemiten. Dann noch zu meinen, man könne an den einen wahren Gott glauben, ist nicht einsichtiger als das Reden Kains.

– Univ.-Prof. Dr. Rainer Kampling, Geschäftsführender Direktor • Biblische Theologie/NT

Foto-Rundgang durch den Weltgebetstag aus Vanuatu

Am 5. März war Weltgebetstag. Besucherinnen und Besucher nicht nur aus unserer Gemeinde haben unseren Gottesdienst-Rundgang im Dom besucht und sich eingereiht in die Gebetskette rund um den Erdball. Wenn Sie möchten, treten Sie ein und pilgern Sie durch die Foto-Strecke. Herzliche Willkommen!

Die neuen Konfis kommen bald – erster Info-Abend per Zoom

Am 27. Juni starten unsere neuen Konfis in ihr Konfirmationsvorbereitungsjahr. Und natürlich gibt es für das Jahr ein wunderbares Programm. Nun konnte es natürlich nicht wie sonst im Gemeindehaus vorgestellt werden – aber per Zoom trafen sich nun 47 Familien mit Amélie zu Dohna, Johanna Reimers, Hans-Martin Kätsch und Roland Arndt. So gab es den ersten Einblick, wer denn noch dabei ist – und Freude über bekannte Gesichter war natürlich gleich inklusive.

Ein aufregende Zeit wartet auf die Konfis 2022. Wir alle freuen uns sehr auf euch und eure Familien!

Kirche und Gottesdienste online – unsere Tipps für Sie und euch!

Es gibt so viel zu entdecken in der Welt – und gerade auch im Moment! Auch wenn man nun nicht reisen kann und sich andere Kirchengemeinden und Kirchen anschauen kann – hier kommen einige Links, die einen ein wenig entführen! Auch fehlen vielen Menschen gerade Input, Ideen, neue Denkansätze – oder das schlichte einfach mal über-den-Tellerand-schauen.

Aber: Wir haben da etwas! Denn mittlerweile bieten viele Gemeinden, Organisationen und Institutionen wunderbare Online-Formate an, zum Schauen oder Hören. Wir haben mal ein wenig gestöbert und präsentieren nun einige unserer Favoriten.

Sogar den 50. Geburtstag der Maus kann man als Gottesdienst feiern!

Viel Spaß wünschen wir Ihnen und euch!

 

Der Geburtstagsgottesdienst mit und für die Maus:

https://www.offenhausen-evangelisch.de/

 

https://freiraum-nicolai.de/freiraum-online-nr-6-name/

https://worthaus.org/

https://www.michaeliskloster.de/kigo/liturgische-Bausteine/Passion-Karfreitag

https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de

https://www.kirchenkreis-lueneburg.de/

https://www.ndr.de/kirche/index.html

https://www.rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-radio/deutschlandfunk

https://chrismon.evangelisch.de/

https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast4708.html

Über den Glauben nachdenken – Bodenbilder laden dazu ein

    Durch Krisen reifen

mit Elia auf dem Weg (1. Könige 17 – 19)

Krisen bahnen sich manchmal langsam und unmerklich an oder sie stürzen plötzlich über uns herein wie ein Gewitter. Krisen lösen Veränderungen aus. Das erschreckt uns. Wir spüren, wie brüchig der Boden ist, auf dem wir stehen.

Krisen gehören zu unserem Leben. In Krisenzeiten verändert sich etwas. Wir müssen Abschied nehmen und Wege zum Neuanfang suchen. Das ist schwer, aber es birgt gleichzeitig die Chance in sich, dass wir uns auf einen Wachstums- und Reifungsprozess einlassen.

Anhand der Elia-Geschichte im Alten Testament möchten wir dem nachspüren.

Auch wir durchleben gerade eine weltweite Krise durch die Corona-Pandemie. Plötzlich waren und sind wir mit vielen Veränderungen konfrontiert, die uns manchmal erschrecken und mit denen wir mehr oder weniger gut umgehen können.

Die Veränderungen werden auch unseren Stufen-des-Lebes-Kurs betreffen, wir müssen und wollen die nötigen Vorsichtsmaßnahmen beachten. So dürfen voraussichtlich nur eine bestimmte Anzahl von Personen teilnehmen, beim Ankommen und Gehen müssen wir eine Mund-Nase-Maske tragen, wir dürfen nur im Freien singen, das leckere Buffet wird voraussichtlich nicht möglich sein….

Alle genauen Details zum Ablauf der Abende können wir zurzeit leider noch nicht angeben, da wir immer auf die aktuellen Entwicklungen bzgl. der Pandemie und die Empfehlungen der Evang. Landeskirche reagieren müssen. Wir wagen es trotzdem und hoffen, mit diesem Angebot ein Hoffnungszeichen zu setzen.

Auf jeden Fall ist es aber ist eine verbindliche Anmeldung zu dem Kurs erforderlich bei Dietlind Kemmler (04131/6066560) oder im Pfarrbüro (04131/121143). Dann bekommen Sie auch nähere Informationen zum Ablauf des Kurses.

Termine:

Montags, den 12./19./26.04./03. und 10.05.2021 um 19.30-22.00 Uhr im Gemeindehaus Bardowick

 

Mitarbeiterinnen: Angela Harder, Dietlind Kemmler, Claudia Kenter, Ulrike Schiefelbein

Ein Gebet geht um die Welt – und wir feiern einen „Gottesdienst im Gehen“

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen.

In mehr als 150 Ländern und über 24 Stunden hinweg feiern wir am ersten Sonntag im März rund um den Globus den Weltgebetstag. 

Das ist auch in diesem Jahr so. Die Corona-Pandemie ist so global wie die Weltgebetstagsbewegung. Überall auf der Welt überlegen Teams mit viel Phantasie, wie sie den Tag trotz allem gut gestalten können. Denn gerade in dieser besonderen Situation ist es umso wichtiger, dass wir voneinander hören, uns miteinander verbunden fühlen, füreinander beten und handeln.

In Bardowick feiern wir den Weltgebetstag in diesem Jahr mit einem „Gottesdienst im Gehen“. Am 5. März wird von 15 Uhr bis 20 Uhr ein Stationsweg im Dom aufgebaut sein und von Frauen aus unserem Weltgebetstags-Team betreut werden. Wir möchten Sie mit hineinnehmen in das Leben der Menschen in Vanuatu, in die Überlegungen der Frauen zu der Frage „Worauf bauen wir?“ und in das gemeinsame Gebet. 

Wir sehen uns – wenn Sie mögen – am 3. März im Dom!

Für diejenigen, die den Weltgebetstag in diesem Jahr lieber am Bildschirm mitfeiern möchten, wird am 3. März um 19 Uhr einen Gottesdienst auf Bibel TV gesendet, der auch online den ganzen Tag über abgerufen werden kann unter http://www.weltgebetstag.de 

Frauen weltweit bauen auf unsere Solidarität. Gerade in Krisenzeiten.

Die Weltgebetstagsbewegung unterstützt weltweit über 100 Projekte, die besonders Kinder und Frauen stärken und Lebensperspektiven eröffnen. Gerade in Krisenzeiten bauen sie auf unsere Solidarität. Spenden können sie bequem über den Spendenbutton auf http://www.weltgebetstag.de oder über folgende Bankverbindung:

Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V., Evangelische Bank EG, Kassel, IBAN: DE 60 5206 0410 0004 0045 40

Beziehungsweise – Judentum und Christentum stehen in Beziehung miteinander. Mehr noch: Das Christentum hat seine Wurzeln im Judentum. Jesus von Nazareth war Jude. In seiner Verkündigung bezog er sich auf die mosaischen Gesetze und die Propheten, nachzulesen in der Hebräischen Bibel, die wir Christen im Allgemeinen das „Alte Testament“ bezeichnen. In den ersten christlichen Gemeinde bekannten sich Juden und Nichtjuden gemeinsam zu Jesus Christus, dem Auferstandenen. 

Anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ stellt eine ökumenisch verantwortete Kampagne jeden Monat ein jüdisches und ein christliches Fest nebeneinander. Was haben zum Beispiel das jüdische Fest Purim und der Karneval gemeinsam? Überraschend viele Gemeinsamkeiten sind zu entdecken – und gleichzeitig natürlich auch Unterschiede.

Die Kampagne möchte Interesse wecken und zu einer positiven Auseinandersetzung mit der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland anregen und damit auch einen Beitrag zur Bekämpfung von Antisemitismus leisten.

In den Schaukästen unserer Kirchengemeinde werden wir monatlich die Plakate zur Kampagne aushängen, und auch hier werden sich weitere Beiträge dazu finden.

Weiterführende Informationen unter: 

Eine jüdische Stimme

Kleine und große Clowns, Ritter, Prinzessinnen, Monster, Hexen, Zebras, Hasen und andere phantasievoll gekleidete Gestalten haben sich in der Synagoge versammelt, machen Krach mit Hilfe von Rasseln, trampeln mit den Füßen, pfeifen und bringen „Buh“-Rufe aus. Und all das bei der Verlesung eines biblischen Buches?? Purim ist das Lieblingsfest jüdischer Kinder, denn sie dürfen sich nach Herzenslust verkleiden und brauchen nicht still sitzen, weil der Lärm sogar Teil der Liturgie ist. Wann immer der Übeltäter Haman genannt wird, bricht ein enormer Krach aus, um dessen Namen auszulöschen.

Das Hören der Esther-Geschichte ist das wichtigste Gebot des Festes. Daneben ist es üblich, einander Süßigkeiten und selbst zubereitete Speisen zu schenken. Das typische Gebäck für Purim sind die „Haman-Taschen“ oder „Haman-Ohren“, dreieckige, mit Mohn, Datteln oder Marmelade gefüllte Kekse. Bedürftige Menschen werden mit Lebensmitteln oder mit Geld bedacht, damit auch sie sich Festmahlzeiten leisten können. Und warum heißt es „Esther-Rolle“? Weil der Text des Esther-Buchs aus einer auf Pergament handgeschriebenen Rolle (Megillah), ähnlich einer Torah-Rolle, vorgetragen wird.

– Rabbinerin Dr.in Ulrike Offenberg

Eine christliche Stimme

Prächtige Prinzenwagen von Düsseldorf bis Mainz, spärlich bekleidete sambatanzende junge Frauen in Rio, vornehme Masken in Venedig, urtümliches Geistertreiben in Rottweil und Luzern – das sind Bilder, die beim Stichwort „Karneval“ aufsteigen. Dass „Karneval“ ursprünglich die Tage vor dem Beginn der vorösterlichen Fastenzeit im Christentum bezeichnet, ist heute wohl zunehmend weniger bewusst.

Traditionell verzichteten Christen und Christinnen in den vierzig Tagen vor Ostern auf den Verzehr von Fleisch und schränkten auch sonst ihr Leben ein. An Karneval sagte man „dem Fleisch Lebwohl“ („carne vale“).

Hier durfte aber auch die Welt auf den Kopf gestellt werden. Spott auf die Herrschenden, Tanz, fette Speisen und ausgiebiger Alkoholkonsum gehörten dazu. Bezeichnungen wie das rheinische „Fastelovend“ („Fast-Abend“) oder „Fastnacht“ erinnern daran, dass Karneval eine Art Schwelle oder Übergang darstellt zwischen dem Leben im Alltag und der Zeit der Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung Christi. Die „tollen Tage“ bergen aber auch ein utopisches Moment: dass das Leben mit seinen oft harten Begrenzungen und Ungerechtigkeiten nicht alles ist…

– Marie-Theres Wacker

Klimafasten – ein Projekt für Klimagerechtigkeit

Herzliche Einladung zum Klimafasten 2021 von 17. Februar bis zum 4. April 2021

Fasten für Klimagerechtigkeit

  • tut Leib und Seele gut: Spüren und erleben, was ich wirklich brauche, was wichtig ist für ein gutes Leben im Einklang mit der Schöpfung.
  • lässt Herz, Hand und Verstand anders und achtsamer mit der Schöpfung und den Mitgeschöpfen umgehen.
  • weitet den Blick, bereitet auf Ostern vor, verändert mich und die Welt.

 

Der Klimawandel ist eine globale Krise, eine Bedrohung für Menschen, große und allerkleinste Tiere, Pflanzen, für die Meere und die Böden, letztendlich für das Gesamtgefüge unseres Lebens auf dieser Erde.  Die Schöpfung ist bedroht. Das ist alarmierend.

Viele sprechen davon, nach der Pandemie in das vorherige Leben zukehren zu können.

Aber damit lösen wir die Probleme, die der Klimawandel aufwirft, nicht.

Wir brauchen einen grundsätzlichen Wandel.

Diesen Wandel thematisieren wir beim Klimafasten.

 

Wir treffen uns in diesem Jahr jeden Samstag um 15.30 – 17.00 Uhr, meistens draußen und einmal auch mit dem Fahrrad.

Corona bedingt könnten Änderungen auftreten, bitte schauen Sie am Tag vorher noch einmal auf die Website www.kirchenkreis-lueneburg.de.

Wir freuen uns auf Sie.

 

Ausschuss des Ev.-luth. Kirchenkreises Lüneburg für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung